1Password integriert Passwort-Check über die Pwned Passwords-Datenbank

Marcel Am 24.02.2018 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:01 Minuten

Erst in der vergangenen Woche hat Troy Hunt, beruflich Regional Director bei Microsoft, seine Datenbank Pwned Passwords in einer neuen Version 2.0 an den Start gebracht. Falls jemand den Dienst nicht kennen sollte: Der Dienst sammelt und aggregiert Benutzernamen, Mail-Adressen und Passwörtern aus Listen, die nicht selten nach Hacker-Angriffen wie zuletzt auf LinkedIn auf einschlägigen Webseiten auftauchen. Über die Webseite könnt ihr wahlweise eure Mail-Adresse, einen genutzten Benutzernamen oder auch ein Passwort darauf prüfen, ob diese irgendwann einmal ausgelesen und veröffentlicht wurden. Ganz praktische Geschichte, die man sich bei einem etwaigen digitalen Frühjahrsputz ebenfalls vornehmen sollte. Nutzer des Passwort-Managers 1Password können dies zukünftig ohne große Arbeit für alle verschiedenen Benutzernamen und Passwörter bewerkstelligen.

Denn wie AgileBits im hauseigenen Blog bekanntgegeben hat, hat man die offene API der Pwned-Datenbank bereits in die Web-Oberfläche integriert, sodass man das Passwort mit einem kurzen Klick auf eine Kompromittierung prüfen kann. Bis dato ist dies aber noch Abo- und Cloud-Nutzern vorbehalten. Die Entwickler geben jedoch an, dass es sich hierbei erst einmal nur um eine Art „Proof of Concept“ darstellt, welches keine 28 Stunden nach dem Start der Pwned Passwords-Datenbank  in Version 2 integriert wurde – weswegen der Button in der Web-Oberfläche auch erst nach einem Druck auf Shift-Control-Option-C (beziehungsweise Shift+Ctrl+Alt+C unter Windows) auftaucht. Man arbeite aktuell daran, die Datenbank-Abfrage in den Watchtower zu integrieren und damit auch in allen 1Password-Apps verfügbar zu machen.

Quelle AgileBits

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