AirFoil & Porthole: AirPlay-Audio-Streaming für Mac OS X und Windows

Am 26.03.2012 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:11 Minuten

Ich habe es ja schon mal erwähnt: Rdio und Spotify bieten von Haus aus keinen AirPlay-Support an – viele andere Apps ebenso wenig. Mit zwei kostenpflichtigen Apps hingegen, macht man Mac OS X und Windows komplett AirPlay-fertig: AirFoil und Porthole. Beide Apps binden sich in die Menübar ein, warten dort auf Sound und leiten diesen an einen beliebigen AirPlay-Empfänger (zum Beispiel AppleTV oder AirPort Express) weiter. Dabei ist es egal, ob der Sound vom System oder einer beliebigen App kommt.

Beide Apps funktionieren recht simpel – auch wenn ich in der Bedienung Porthole etwas vorn sehe. Ist einfach simpler gestrickt, wenn auch minimal. Dennoch funktionieren beide Apps einwandfrei. Eine Testversion gibt es von beiden – hier einmal eine kleine Hilfestellung für die jenigen, die sich nicht zwischen den Apps entscheiden können.

AirFoil

  • Mehrere AirPlay-Empfänger gleichzeitig
  • AirPlay-Lautstärke kann auch Systemlautstärke gekoppelt werden
  • Für Windows und Mac OS X zu haben
  • Ein wenig umfangreicher als Porthole
  • Mit 25 US-Dollar teurer als Porthole

Porthole

  • Mit gut 8€ wesentlich günstiger als AirFoil
  • AirPlay-Lautstärke ist an die Systemlautstärke gekoppelt
  • Simpler als AirFoil – „One-Klick-Streaming“
  • Nur für Mac OS X (nur für Windows-User interessant ;))
  • Nur ein AirPlay-Empfänger

Ich persönlich würde Porthole eher den Vorzug geben, die Bedienung ist einfach netter gelöst – zumal es preislich nur die Hälfte kostet. Würden die Macher nun noch eine Möglichkeit einbauen, gleichzeitig mehrere AirPlay-Empfänger zu beschallen, wäre die Auswahl ganz eindeutig – und falls ihr Windows nutzt, so bleibt euch sowieso nur noch AirFoil.

AirFoil für Mac OS X herunterladen

AirFoil für Windows herunterladen

Porthole für Mac OS X herunterladen