Angry Birds Go!: Überspannt Rovio den Bogen mit In-App-Käufen oder einfach nur ein Ruf nach Aufmerksamkeit?

Marcel Am 28.11.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:59 Minuten

Am 11. Dezember soll Rovios Mario-Kart-Abklatsch im Angry-Birds-Universum mit dem Namen „Angry Birds Go!“ erscheinen, ein Fun-Racer, welcher mit Spannung erwartet wird, immerhin war jedes der Rovio Spiele meiner Meinung nach ein Ansehen wert, das originale Angry Birds ist noch immer ein gern gespieltes Spielchen auf meinen Geräten. Nun ist das Spiel bereits im neuseeländischen App Store verfügbar, Entwickler nutzen den Store des Landes ganz gerne, um die Apps noch einmal vor dem weltweiten Release in „freier Wildbahn“ zu testen: kleines Land, kleine Nutzerzahlen – auch PopCap respektive EA hat dies zum Beispiel mit Plants vs. Zombies 2 getan. Nun also ist auch „Angry Birds Go!“ dort verfügbar und sorgt bereits für einige Unkenrufe.

Hat es Rovio bislang recht gut gemeistert, ihren Spielen zwar In-App-Käufe mit auf den Weg zu geben, diese Spiele aber dennoch nicht zu zerreißen, so soll es den ersten Meldungen nach, hier nun ein wenig anders aussehen. So wird es neben mit echtem Geld bezahlbaren Münzen auch diverse In-App-Features geben, welche den Spielspaß schon ordentlich trüben dürften: Längere Rennsessions hintereinander? Klappt nicht ohne weiteres, denn dank eines Energie-Systems lässt sich ein Auto nur fünf Mal hintereinander nutzen, bevor ihr eine Pause einlegen müsst – oder eure Energie eben per In-App-Kauf wieder hochpusht. Upgraden von Autos? Hierzu werden Münzen benötigt, welche ihr nur sehr zäh sammeln könnt, ein Wiederholen und Wiederholen von immer gleichen Rennen steht dann wohl auf der Tagesordnung – oder ihr kauft diese eben per In-App-Kauf.

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Auch Autos gibt es im Spiel käuflich zu erwerben, wahlweise über die bekannten Telepods oder aber ebenfalls über einen In-App-Kauf. Hierbei werden Preise von bis zu 125 US-Dollar fällig – pro Wagen versteht sich. WTF? Wenn man mal davon ausgeht, dass man mittels Telepods die gleichen Wagen freischalten kann wie mit einem In-App-Kauf, so dürften diese Preise sicherlich ein wenig zu hoch gegriffen sein, die kleinen Spielfiguren sind immerhin für etwa 15 Euro pro Stück zu haben.

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Aber: „Angry Birds Go!“ steckt trotz der Veröffentlichung im neuseeländischen Store wie gesagt noch immer im Testlauf. Dass sich an den angebotenen In-App-Käufen noch etwas verändert, glaube ich nicht. Dass man aber zum Beispiel das Energie-System vielleicht noch ein wenig optimiert glaube ich schon, ebenso würde ich fast schon darauf wetten, dass man die Preise für die Autos derzeit lediglich als Platzhalter nutzt – ich kann einfach nicht glauben, dass man für ein virtuelles Auto knappe 100 Euro auf den virtuellen Ladentisch legen muss. Entweder nutzt Rovio das ganze für zusätzliche PR und man möchte einmal die Stimmungen ausloten oder man hat den Karren echt an die Wand gefahren – so dürfte das Spiel sicherlich nicht der Erfolg werden, den man sich erhofft; auch wenn es trotzdem genug – sorry – dumme geben wird, welche die Preise kommentarlos zahlen… (Quelle Pocketgamer, via Caschy)

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