Anomaly Defenders: Vierter Teil der Tower-Offense-Reihe für iOS und Android

Marcel Am 26.09.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:04 Minuten

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Ich persönlich habe mich ja schon häufiger mal als Fan von Tower-Defense-Spielen geoutet – macht nicht nur Laune, sondern es hängen auch etliche nette Erinnerungen an stundenlange LAN-Partys mit der WarCraft-3-Mod zum Tower-Defense daran. Wer Spielprinzip von Tower Defense nicht kennen sollte: Ihr habt eine Karte, auf welcher die Creeps (eure Gegner) eine festgelegte Strecke von A nach B entlang laufen – eure Aufgabe ist nun natürlich, diese daran zu hindern das Ziel zu erreichen. Dies erreicht ihr, indem ihr verschiedenste Arten von Türmen und sonstigen Verteidigungsanlagen an eben dieser Strecke errichtet und die Gegner so vernichtet, bevor diese eben ans Ziel gelangen – Plants vs. Zombies gehört ebenfalls zu diesem Genre, dürfte nahezu jeder kennen.

Ein weiterer Vertreter dieser Gattung ist zum Beispiel die Anomaly-Reihe, die nicht nur mit einer netten Grafik aufwarten kann, sondern das erwähnte Spielprinzip einfach mal umgedreht hat: Denn statt Verteidigungsanlagen zu errichten und die Creeps zu vernichten befindet ihr euch in der Rolle des Angreifers und müsst dafür sorgen, dass eure Truppen ans Ziel gelangen, ohne dabei drauf zu gehen. Zumindest war dies in den bisherigen drei Teilen der Fall, denn im aktuell für iOS, Android und OS X veröffentlichtem vierten Teil der Reihe hat man sich nun erstmals am klassischen Tower-Defense bedient. So müsst ihr in Anomaly Defenders nun eben in der Rolle der Außerirdischen Türme entlang einer bestimmten Strecke bauen und so die angreifenden Menschen davon abhalten, euren Stützpunkt zu erobern.

Für die rund 24 Level stehen euch acht verschiedene Türme zur Verfügung, welche wiederum durch verschiedene Forschungen mit einem Upgrade versehen werden können um so zum Beispiel die Reichweite oder Stärke der Türme zu verbessern. Eliminierte Feinde bringt euch nicht nur virtuelles Geld in Form des Rohstoffes Carusaurum zum upgraden der Türme, sondern auch Energie, mit denen man Reparaturen an eben diesen durchführen kann. Was ganz interessant gemacht ist: Mit dem Bau von Carusaurum-Lagern lässt sich die eigentlich vorgegebene Strecke der Angreifer beeinflussen – zum Beispiel um diese in eine kleine Falle zu locken oder um sie zu einem kleinen Umweg zu zwingen, denn diese Rohstoff-Lager werden immer bevorzugt angegriffen.

Macht wie von den bisherigen Teilen der Anomaly-Reihe ungemein Laune, auch wenn der Reiz des umgekehrten Spielprinzips natürlich etwas verloren ging, dennoch gehört Anomaly Defenders zu den besten Vertretern dieser Gattung – auch was die Grafik angeht, so präsentiert man sich wieder auf Höhe der Zeit. Mit angeschlagenen 4,69 Euro für iOS und 3,69 Euro im Play Store gehört das Spiel sicherlich nicht zu den günstigsten Spielen, hier muss man allerdings bedenken, dass man einen „echten“ Premium-Titel erhält, welcher ohne irgendwelche In-App-Käufe daherkommt, hat man ja auch nicht oft. Eine Version für OS X ist ebenfalls verfügbar – findet ihr im Mac App Store für 8,99 Euro. Definitiv eine Empfehlung.

Anomaly Defenders
Anomaly Defenders
Entwickler: Chillingo Ltd
Preis: 5,49 €
Anomaly Defenders
Anomaly Defenders
Entwickler: 11 bit studios
Preis: 4,99 €
Anomaly Defenders
Anomaly Defenders
Entwickler: 11 bit studios s.a.
Preis: 10,99 €

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