Apple stellt das iPad Air 2 und iPad mini 3 vor: Flacher, schneller, Touch ID

Marcel Am 16.10.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:47 Minuten

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Neben den neuem iMac mit 5K-Retina-Display und einem überarbeiteten Mac mini hat Apple auch in Sachen iPads am heutigen Abend Produktpflege betrieben und das iPad Air 2 und das iPad mini 3 vorgestellt.

Den größeren Teil der Neuerungen hat dabei das iPad Air 2 abbekommen, welches nun nur noch 6,1 Millimeter dick ist. 19% dünner als der direkte Vorgänger, 50% dünner als das „Ur-iPad“ Anno 2010. Das Display wurde mit einer Anti-Reflexionsschicht versehen, sodass Spiegelungen auf dem Display reduziert werden, Apple selbst spricht hierbei von einer Reduzierung der Spiegelungen um rund 56 Prozent. Im Inneren gibt es nun einen neuen Apple A8X-Chip, der im Vergleich zum Vorgänger eine Mehrleistung von 40 Prozent bietet, die Grafikeinheit ist 2,5-mal so leistungsstark. Trotz dieses Leistungssprungs konnte man die Akkulaufzeit halten und ein kleines Stückchen erhöhen, sodass das iPad Air 2 nun rund 10 Stunden Nutzungszeit überleben soll.

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Ebenfalls einen großen Sprung hat die Kamera gemacht: So besitzt die iSight-Kamera nun 8 Megapixel, eine f/2.4-Linse, und ist Full-HD-fähig, zumindest was Videoaufnahmen betrifft. Panoramas lassen sich mit einer Auflösung von 43 Megapixel aufnehmen, auch Slo-Mo-Aufnahmen mit 120 fps sind möglich. Die Frontkamera hat ebenfalls einen neuen Sensor mit einer f/2.2-Linse erhalten, was sich gerade bei FaceTime-Anrufen bei ungünstigeren Lichtverhältnissen positiv auswirken soll.

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Ansonsten gibt es natürlich auch im iPad Air 2 nun den Fingerabrucksensor namens Touch ID, ein doppelt so schnelles WiFi (802.11ac 2×2 MiMO). Wie auch die neuen iPhones kommt auch das neue iPad Air in den Farben Spacegrau, Silber und Gold zu euch – ebenfalls hat man die Version mit 32 GB gestrichen, stattdessen gibt es nun ebenfalls 16, 74 oder 128 Gigabyte internen Speicherplatz. Preislich beginnt das iPad Air 2 mit 16 GB und WiFi-only bei 489 Euro, pro Speicherstufe schlägt Apple 100 Euro obendrauf, für die jeweilige Cellular-Version kommen nochmals 120 Euro drauf, sodass man mit dem 128 GB-Modell mit WiFi + Cellular bei 809 Euro liegt. Vorbestellbar sind die neuen Modelle ab dem morgigen 17. Oktober, die Auslieferung erfolgt dann ab dem 24. Oktober, also eine Woche später.

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Auch das iPad mini 3 wurde vorgestellt, wobei man hier wirklich nur Produktpflege betrieben hat und das Update entsprechend klein ausfällt. Die Neuerungen beschränken sich hierbei auf Touch ID, einer verbesserten Kamera mit 5 Megapixeln und 1080p-Videoaufnahmen. Wie auch der größere Bruder hat man auch dem iPad mini 3 eine goldene Variante spendiert, außerdem ist auch hier die Version mit 32 GB gestrichen worden. Preise hier: 389 Euro für die 16 GB und WiFi-only Variante, pro Speicherstufe 100 Euro oben drauf und für Cellular nochmals 120 Euro. Wie auch das iPad Air 2 ist auch das iPad mini 3 ab morgen vorbestellbar, ausgeliefert und verkauft werden die Geräte dann eine Woche später, ab dem 24. Oktober.

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