Archy: Mac Datei-Manager für den Google Drive

Marcel Am 23.03.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:23 Minuten

Ich persönlich habe mich mit dem Google Drive nicht wirklich anfreunden können, was nicht am Funktionsumfang des google’schen Cloudspeichers liegt, sondern einfach alleine daran, dass ich mit der Dropbox voll und ganz zufrieden bin – never change a running team. Wie auch Dropbox bindet sich Google Drive als lokaler Ordner in Mac OS X ein und bietet somit Zugriff auf die dort gelagerten Dateien. Für die Ansicht von freigegebenen Dateien und erweiterte Funktionen muss man sich dennoch in die Weboberfläche begeben – oder man nutzt Archy, den laut eigenen Aussagen „besten Datei-Manager für Google Drive“.

Archy bietet erst einmal nur eine kleine, schicke Oberfläche, in der ihr verschiedene Möglichkeiten habt, euren google’schen Speicher anzuzeigen: In Form eurer letzten Aktivitäten, als Dateiliste, eure Favoriten und Ordner, Kontakte und auch der Papierkorb ist vorhanden. Wer mag, der kann natürlich auch noch die Sortierung und Gruppierung ändern. Wer die Seitenleiste nicht mag, der kann diese auch einfach ein wenig größer ziehen und schon bekommt ihr sogar etwas Text angezeigt.

Dateien können übrigens einfach vom Finder per Drag’n’Drop hochgeladen werden – über das Kontextmenü einer Datei oder eines Ordners könnt ihr eine Datei schnell teilen beziehungsweise die Datei als öffentlich freigeben und den Link in die Zwischenablage kopieren.

Bildschirmfoto 2013-03-23 um 11.04.06

Ein Klick auf den Dateinamen bringt öffnet euch zuerst einmal das Dokument innerhalb von Archy: Neben einer Vorschau und der Möglichkeit, der Datei einen Ordner zuzuordnen und die Sharing-Optionen ein wenig genauer zu definieren; nur mit Link, öffentlich und so weiter.

Sobald Dateien oder Ordner für euch freigegeben wurden, tauchen auch diese natürlich mit in den Übersichten aus und können bei Bedarf auch wieder entfernt werden; wer mehr als einen Google-Drive-Account besitzt, dem ist übrigens auch geholfen, da Archy Multi-Account-fähig ist. Für die Zukunft planen die Entwickler sogar eine Integration von Dropbox, SkyDrive und Box.net – eine feine Sache, vor allem für WebUI-Verweigerer wie mich.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Artikel teilen

Kaufempfehlung*

  • USB C Hub QacQoc USB C Adapter mit Typ C Ladeanschluss, HDMI Port, Gigabit LAN, SD-Kartenleser, Micro SD-Kartenleser, 3 USB 3.0 Ports für Typ C Geräte wie MacBook, MacBook Pro, Google Chromebook (Grau)
  • Neu ab EUR 69,99
  • Auf Amazon kaufen*