BitTorrent Shoot: Fotos und Videos zwischen iOS, Android und Windows Phone austau­schen

Am 17.06.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:49 Minuten

bittorrent-shoot

Die Ma­cher hinter Bit­Tor­rent haben schon seit ei­niger Zeit mehr als nur die ei­gent­lich zu Un­recht ne­gativ be­han­gene Download-Software in ihrem Por­to­folio, son­dern ar­beiten schon seit ei­niger Zeit an sehr vielver­spre­chenden Lösungen – allen voran natürlich die auch von mir einge­setzte Sync-Lösung Sync oder auch den (zugegeben sehr nischigen) Messenger Bleep. Nun hat man eine weitere App namens Shoot veröf­fent­licht, die für iOS, Android und Windows Phone zu haben ist. Was die Shoot macht? Letztlich nicht mehr oder weniger, als Fotos und Videos zwischen verschie­denen Smart­phones hin und her zu schicken. Der Sender wählt die gewünschten Dateien von seinem Gerät aus, woraufhin ein QR-Code erzeugt wird, der wiederum vom Empfänger mit der Shoot-App gescannt wird – und schon landen die ausge­wählten Fotos und Videos auf diesem Gerät. 

Dabei setzt man auf die Sync-Techno­logie, mit der sich auch größere Dateien vergleichs­weise schnell von A nach B bringen lassen. Ein weiterer Vorteil: Die Dateien wandern direkt über die allseits bekannte Peer-2-Peer-Technik auf das Empfänger-Gerät und werden eben nicht auf fremden Servern zwischen­ge­lagert. Eine weitere Gemein­samkeit zu Sync: Man möchte mit Shoot nun mal ein wenig Geld verdienen. Der Empfang von Bildern und Videos ist grund­sätzlich kostenlos, bezüglich des Versands sind aller­dings nur drei Durch­läufe kostenlos – das Freischalten des unbegrenzten Versands schlägt mit einma­ligen 1,99 Euro zu Buche. Die iOS-App hingegen steht für fixe 1,99 Euro im App Store bereit, hier aber gibt es dann eben keine In-App-Käufe mehr. Wieso man sich dazu entschieden hat? Keine Ahnung – vielleicht weil iOS-Nutzer poten­tiell eher bereit sind, Geld auszu­geben? Who knows… 

bittorrent-shoot-2

Funktio­nierte in meinem Test reibungslos und zügig, dennoch glaube ich kaum, dass BitTorrent Shoot wirklich Erfolge einfahren wird. Das Problem dürfte dabei noch nichtmal sein, dass sowohl iOS (AirDrop), als auch Android (NFC, Android Beam) eigene Systeme haben, um Medien schnell von A nach B zu befördern – diese sind unter­ein­ander nicht kompa­tibel, selbst unter Android gibt es einige Hersteller, die ihr eigenes Süppchen kochen. Proble­ma­tisch ist eher die Tatsache, dass zur Nutzung die App logischer­weise instal­liert sein muss. Und nun erklärt mal den „einfachem“ Nutzer, wieso er Shoot instal­lieren (und vielleicht kaufen soll), wenn doch WhatsApp ebenso den Versand von Fotos und Videos erlaubt. Ob das Qualität-Argument hier zieht?

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. #wpappbox

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Quelle BitTorrent via DroidLife