Bluelounge Kii ausprobiert: Lightning-Ladestick für den Schlüsselbund

Marcel Am 10.09.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:24 Minuten

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Für den Durchschnittsnutzer dürfte der Akku des iPhone 5/5s/5c zwar ausreichend sein, dennoch kommt der ein oder andere sicherlich mal häufiger in die Bredouille und ist froh, wenn man sein Lightning-Kabel dabei und einen freien USB-Stickplatz oder -Steckdose dabei hat – aber gerade das Kabel ist nicht immer dabei und im Gegensatz zu Micro-USB-Kabeln, die man in zahlreichen Formen an fast jeder Stelle vorfindet auch nicht ganz so weit verbreitet. Genau an diesem Punkt setzt ein kleines praktisches Gadget von Bluelounge an, nämlich das Bluelounge Kii. Dabei handelt es sich um ein kleines kurzes USB-auf-Lightning-Kabel, dass sich dabei immer an eurem Schlüsselbund befindet und so das Problem des fehlenden Kabel beseitigen möchte. Im Grunde besteht das Bluelounge Kii aus zwei Teilen: Dem „Schlüsselkopf“ und dem eigentlichen, etwa fünf Zentimeter langem, starren Kabel. Insgesamt beträgt die Länge dabei in etwa sieben Zentimeter, womit das Kii nicht wesentlich länger als ein handelsüblicher Schlüssel ist.

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Während des Transportes wird der Lightning-Stecker im „Schlüsselkopf“ fixiert und ist so geschützt, lediglich die USB-Seite dümpelt ungeschützt in eurer Tasche vor sich her – ein zusätzlicher Schutz wäre sicherlich nicht die falscheste Entscheidung gewesen, denn Staub sammelt sich so leicht im USB-Stecker. Möchte man den kurzen Ladestick nun aus der Haltung entnehmen, so muss man die rückseitig angebrachte Verriegelung lösen – klappt auf Anhieb und ist sehr leichtgängig, andererseits aber hält der Kopf den Ladestick fest in der Schutzvorrichtung, sodass man keine Sorge haben müsste, dass man das kurze Stück verlieren könnte. Ich wüsste zumindest nicht, wie das gehen sollte, denn um den Stick ohne Lösen der Verriegelung zu entfernen, muss man schon sehr starke Zugkraft aufbringen.

Hat man den Stick dann einmal entfernt, so kann man sein iPhone nun einfach an die vorhandene USB-Buche klemmen, schon wird es geladen. Dabei ist das Gadget natürlich von Apple zertifiziert, sodass sowohl das Laden, als auch das Syncen des iDevices funktioniert und keine Meldung auf eurem Gerät aufpoppt. Aufgrund der kurzen Verbindung und der Tatsache, dass das Kii eben starr ist, gibt es hier lediglich das Problem, dass man schauen muss, dass das iPhone oder iPad immer eben und auf einer geraden Linie aufliegt. Bei den üblichen Notebooks sollte zwar auch ein kleiner Höhenunterschied nicht das große Problem sein, wer sein iPhone aber am Rechner oder der Steckdose mit neuem Saft befeuern möchte, der muss schon ein wenig erfinderisch werden.

Sieht man von diesem Punkt einmal ab, so macht das Bluelounge Kii einen sehr guten Eindruck, die Verarbeitung ist wie von Bluelounge gewohnt sehr gut. Der Kopf besteht dabei aus Aluminium, während der Stick selbst aus Kunststoff besteht – was den Vorteil hat, dass die Buchsen an iPhone und Rechner geschont werden. Das Kii soll das übliche Lightning-Kabel ja auch nicht dauerhaft ersetzen, sondern ist dazu gedacht, immer eine Lightning-Lademöglichkeit dabei zu haben um nicht doch irgendwann mal ohne Saft im Akku dazustehen. Meiner Meinung nach hat man dabei einen sehr guten Kompromiss gefunden. Einziger kleiner Haken an der Sache dürfte der doch recht hohe Preis darstellen, denn das Bluelounge Kii schlägt mit runden 35 Euro zu Buche. Aber ich bin mir sicher: Wer etwas derartiges sucht und benötigt, der wird den Betrag mit Sicherheit investieren – immerhin sind Apple-Nutzer ja inzwischen gewohnt, für kleinere Gadgets etwas tiefer in die Tasche greifen zu müssen.

Dieser Artikel wurde mir vom Hersteller als Testmuster zur Verfügung gestellt. Mehr Infos

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