Congstar: In Zukunft wird der DSL-Zugang gedrosselt

Marcel Am 29.09.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:43 Minuten

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Juppie, es geht in die nächste Runde, nachdem der Buzz rund um das Thema Drosselkom in den letzten Wochen und Monaten wieder rapide abgenommen hat. Wir erinnern uns: Im April hat die Telekom bekannt gegeben, dass man DSL-Neuverträge ab dem 2. Mai 2013 nur noch mit einer Volumenbeschränkung verkaufen würde. So erhält der Kunde mit einem Tarif mit Geschwindigkeiten bis zu 16 Mbit/s lediglich 75 GB an „freiem Volumen“ im Monat, danach wird die Geschwindigkeit der DSL-Leistung auf 2 MBit/s heruntergeschraubt. Die geänderten AGB gelten schon seit einigen Monaten, auch wenn man seitens der Telekom immer wieder beteuerte, dass die geplanten Drosselungen der Leitungen nicht vor 2016 beginnen werden – so lange würde es brauchen, bis die technischen Mittel umgesetzt worden sind.

Das Thema hat sich in den letzten Monaten irgendwie etwas verzogen, könnte nun aber neue Fahrt aufnehmen, denn die nächste Drossel kommt um die Ecke: Congstar, die bekanntlich nicht nur Handyverträge anbieten, sondern seit geraumer Zeit auch schon ins Festnetz- und Internetgeschäft eingestiegen sind. Nach der Ankündigung der Telekom bezüglich der Drosselung gab es seitens der Telekom-Tochter Congstar direkt dicke Aussagen: „Unsere Verträge sehen keine Volumen-Begrenzung bei (V)DSL-Anschlüssen vor und das wird auch nicht eingeführt“, so der Konzern damals™ über Twitter.

Nun aber hat man sich im Hause Congstar wohl doch gedacht: „Arsch lecken“, denn laut dem Focus plane man „die Einführung einer Datenobergrenze für Festnetzkunden“. Dazu gibt es bislang zwar keine genaueren Informationen, den Stimmen nach sollen die Änderungen bezüglich einer Datenobergrenze ab 2014 in die AGB einfließen, auch hier soll – klaro, Drosselkom-Tochter – die Drosselung technisch erst ab 2016 umgesetzt werden.

Tja, so kann es gehen. Erst plant man nichts, dann plant man doch etwas. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichtenKennt man ja. Und jede Wette, dass noch etliche Anbieter dieser Liste nachziehen werden. Es gab zwar zu Beginn viele Dementis, allerdings konnte man hier am Beispiel der Telekom natürlich sehen, welche Wellen die Ankündigung geschlagen hat – hier wollte man sicherlich nicht auch noch in die Zielscheibe geraten. Nun, wo sich die Wogen geglättet haben, kann man ja nachziehen – scheinbar sind der Telekom nicht viele Kunden abgesprungen, es lohnt sich also für die Anbieter. Mein Tipp: Vodafone wird der nächste sein, der damit um die Ecke kommt – immerhin besitzt das vor kurzem übernommene KabelDeutschland bereits ein Tages-Surflimit von zehn Gigabyte für die Kunden…

Quelle Focus via DeskModder

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