Darkroom 4.0 für iOS: Mobile Bildbearbeitung nun auch fürs iPad optimiert

Marcel Am 19.12.2018 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:59 Minuten

Die mobile Bildbearbeitung Darkroom für iOS lässt sich mit der Version 4.0 nun auch auf dem iPad nutzen und hat darüber hinaus weitere Neuerungen im Gepäck.

Darkroom ist für mobile Verhältnisse fast schon so etwas wie ein Dauerbrenner, seit fast vier Jahren ist die Bildbearbeitungs-App nun schon auf meinem iPhone und wird seit jeher mit Freude genutzt. Mit reinem Blick auf die Feature-Liste kann man mit anderen Apps wie Enlight, Pixelmator oder auch das kostenlose Snapseed nicht mithalten, Darkroom beschränkt sich eher auf ein paar Kernfunktionen. Zu diesen gehören zum Beispiel das Transformieren und Cropping von Bildern, sowie diversen Schiebereglern für detailliertere Einstellungen. Auch Filter, die euren Bildern etwas mehr Schliff zu verleihen, bringt Darkroom natürlich mit – im Vergleich zu anderen Apps machen diese aber mehr her. Ein kleines Alleinstellungsmerkmal findet sich in den RGB-Farbkurven zur exakten Farbanpassung, der Stapelverarbeitung mit der sich mehrere Bilder in einem Rutsch bearbeiten lassen und der Unterstützung für RAW-Fotodateien.

‎Darkroom – Photo Editor
‎Darkroom – Photo Editor
Entwickler: Bergen Co.
Preis: Kostenlos+

Die Version 4.0 bringt nun auch eine App fürs iPad mit. Im Gegensatz zu der einfach nur größer skalierten iPhone-App ist diese vollständig für die größere Displayfläche optimiert, Nutzer der iPhone-App werden sich aber sofort zurechtfinden, denn der grundsätzliche Aufbau ist identisch geblieben. Außerdem unterstützt Darkroom auf dem iPad auch die Multitasking-Ansichten von iOS, bringt eine Reihe an Tastatur-Shortcuts mit und versteht sich auch mit dem Apple Pencil. Aber auch abseits der iPad-App gibt es ein paar kleinere Verbesserungen. Ein Tippen mit zwei Fingern macht die letzte Änderung des Bildes rückgängig, ein Tipp mit drei Fingern wiederholt diese erneut. Das Farbton-Tool bekommt ein Farb-Histogram zur Seite gestellt, welches euch die Verteilung der Farben in eurem Bild während der Bearbeitung in Echtzeit analysiert und anzeigt. Außerdem werden neben sämtlichen Reglern nun auch die dazugehörigen Werte angezeigt – auf diese Weise lassen sich angewandte Änderungen einfacher reproduzieren. Zu guter Letzt unterstützt Darkroom nun auch die iCloud-Fotos, sodass Bilder vor der Bearbeitung nicht erst heruntergeladen bzw. importiert werden müssen.

Natürlich ist die neue iPad-App das Zugpferd von Darkroom 4.0, wie man aber sehen kann, gibt es auch für iPhone-Nutzer ein paar willkommene Änderungen. Das Update ist für alle Bestandsnutzer von Darkroom by Bergen kostenlos zu haben. Alle anderen können den Foto-Editor kostenlos testen, lediglich für die Farbkurven, Tools für Tönung und Färbung und zusätzlichen Filtern wird man im Komplettpaket mit fairen 10,99 € zur Kasse gebeten. Klingt erstmal viel, dafür aber verzichten die Entwickler weiterhin auf ein Abo-Modell. Auch darf man sich nicht davon blenden lassen, dass die eingangs erwähnten Apps funktionell fülliger daherkommen: Darkroom ist kein „Kitsch und Klinkibunti“-Tool für die Generation „Sticker drauf, dann reicht’s für Instagram“, sondern bewegt sich vielmehr in Richtung eines Fotobearbeitung in etwas anspruchsvolleren Gefilden.

  • ‎Darkroom – Photo Editor Screenshot
  • ‎Darkroom – Photo Editor Screenshot
  • ‎Darkroom – Photo Editor Screenshot
  • ‎Darkroom – Photo Editor Screenshot
  • ‎Darkroom – Photo Editor Screenshot
  • ‎Darkroom – Photo Editor Screenshot
  • ‎Darkroom – Photo Editor Screenshot
  • ‎Darkroom – Photo Editor Screenshot
  • ‎Darkroom – Photo Editor Screenshot
  • ‎Darkroom – Photo Editor Screenshot

Quelle Darkroom Blog

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