Dashlane veröffentlicht Version 6 seiner Passwort-Verwaltung

Marcel Am 28.07.2018 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:10 Minuten

Unsichere und doppelt genutzte Passwörter zu verwenden, dazu gibt es heutzutage eigentlich keine Begründung mehr. Immerhin gibt es inzwischen zahlreiche Dienste und Apps, mit denen sich sichere Passwörter generieren, speichern und eigentlich auf jedem Endgerät schnell einfügen lassen. 1Password ist mein Favorit, darüber hinaus gibt es auch noch Enpass und den Online-Dienst LastPass. Ein weiterer Dienst hört auf den Namen Dashlane. Wird seit Jahren stetig weiterentwickelt, steht aber – zumindest meinem Empfinden nach – etwas Abseits was die Aufmerksamkeit betrifft. Plattformübergreifend zu haben, außerdem stehen ein paar nette Features wie das Festlegen von Notfallkontakte und einer bei Bedarf automatischen Passwort-Änderung bei einigen Diensten auf der Habenseite. Nun hat man Version 6.0 veröffentlicht, mit der Dashlane weiter zu einer kleinen, persönlichen Sicherheits-Suite ausgebaut wird.

Zu der nennenswerten Neuerung gehört sicherlich das neue, überarbeitete Identitäts-Dashboard, welches dynamische Funktionen wie eine Dark-Web-Überwachung sowie eine Bewertung der Passwortsicherheit gibt. Mit Premium-Account lassen bis zu fünf E-Mail-Konten überwachen und detaillierte Sicherheitswarnungen erhalten, falls persönliche Daten im Dark-Web auftauchen. Hierbei werden mehr als 32 Milliarden Datensätze gescannt, die potenziell bei Hacks und Datenschutzverletzungen kompromittiert wurden. Die Idee selbst ist nicht neu, auch der Platzhirsch 1Password beispielsweise besitzt mit dem Watchtower ein ähnliches Feature und warnt euch, sollte euer Passwort in einer der gängigen Leak-Datenbanken zu finden sein. Im Fall der Fälle stehen euch natürlich Tools zur Verfügung, mit denen sich Passwörter mühelos sicherer gestalten lasse. Oder ohne Marketing-Sprech: Ein etwas überarbeiteter Passwort-Generator.

Außerdem können Premium-Kunden nun auch Dateien speichern, ein Gigabyte Speicherplatz stehen geräteübergreifend zur Verfügung. Natürlich sicher verschlüsselt. Ein Gigabyte klingt nach nicht viel, für Notizen und Dokumente aber wohl für einen längeren Zeitraum ausreichend. Was ich ganz interessant finde, ist die neue Funktion zum sicheren Teilen von Login-Daten: So könnt ihr nun Freunden, Familienmitgliedern oder Kollegen die Möglichkeit geben, Zugangsdaten zu einzelnen Onlinekonten verwenden zu können, ohne euer Master-Passwort oder weitere Zugangsdaten freizuschalten. Und zu guter Letzt gibt es dann auch einen VPN vorfinden, mit dem ihr euch auch in öffentlichen WiFi-Netzwrken sicher im Netz bewegen könnt. Aber auch dieses setzt einen Premium-Account voraus, erst dann könnt ihr das VPN auf einer unbegrenzten Geräte-Anzahl ohne Beschränkung der Datennutzung verwenden.

Am Preismodell selbst hat sich mit Dashlane 6 nichts geändert. Free-Nutzer können wie gehabt bis zu 50 Passwörter verwalten und diese auf einem Gerät abrufen. Wirklich umfangreich wird Dashlane erst mit Abschluss eines Premium-Abonnements für 39,99 € (rund 3,33 Euro pro Monat, aber jährliche Abrechnung). Dann gibt es eben uneingeschränkte Passwörter auf beliebig vielen Geräten, den Speicherplatz für sensible Dateien, die Dark-Web-Überachung und den erwähnten VPN-Zugang. Darüber hinaus gibt es in den US of America auch noch ein Premium Plus-Abo, welches zudem eine Versicherung gegen Identitätsdiebstahl beinhaltet. Kunden können bis zu einer Million Dollar verlangen, wenn sie wirtschaftliche Verluste durch Identitätsdiebstahl im Internet erlitten haben. Auch ganz interessant – könnte in einigen Jahren fast so häufig sein wie Hausrat und Haftpflicht.

Quelle Dashlane

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