Dato: Kalender für die Mac-Menüleiste ersetzt die Standard-Uhrzeitanzeige

Marcel Am 03.08.2020 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:40 Minuten

Für einen schnellen Blick in den Kalender habe ich bis dato immer das eigentlich wirklich gute Menübar-Overlay von Fantastical genutzt. Mit Einführung des Abos habe ich mich jedoch von diesem losgesagt, auch und vor allem weil ich keine Lust auf duzende Verweise auf die Abo-Features habe. Leider bietet der Mac-Kalender keinen Kalender für die Menüleiste und mit den bereits vorgestellten Alternativen wie Calenderique, CalendarMenu und Calendar 366 oder auch Klassikern wie Beispielswiese Itsycal bin ich nicht wirklich langfristig glücklich geworden. Also suche ich erst einmal weiter. Aktuell bin ich auf Dato von Entwickler Sindre Sorhus gestoßen, der sich in der Vergangenheit auch schon für Tools wie Gifski und Plash verantwortlich zeichnete. Dato versucht sich ebenfalls an einem Kalender für die Menüleiste, verzichtet dabei aber auch ein zusätzliches Icon, sondern platziert sich im Austausch für die Standard-Uhrzeit in der Menüleiste.

‎Dato
‎Dato
Entwickler: Sindre Sorhus
Preis: 3,49 €

Entsprechend kann die App beim ersten Start die Einstellungen der Anzeige (Wochentag kurz oder lang, Format der Uhrzeit und dergleichen) übernehmen, sodass ihr die Mac-eigene Uhrzeit nur noch in den Systemeinstellungen ausblenden müsst. Per Klick auf die Dato-Uhrzeit ein Overlay mit Monatskalender, den heutigen sowie an den Folgetagen anstehenden Terminen und Erinnerungen eingeblendet. Falls ihr Uhrzeiten in verschiedenen Zeitzonen im Blick behalten wollt oder müsst, könnt ihr diese ebenfalls in dem Menübar-Overlay anzeigen lassen.Die Kalenderereignisse selbst sind leider schreibgeschützt, zum jetzigen Stand könnt ihr also über Dato keine Termine hinzufügen oder bearbeiten, wobei ihr bestehende Termine flott im Standardkalender (unterstützt werden aktuell die Mac-Kalender.app, Fantastical, BusyCal und Outlook) öffnen und dort bearbeiten könnt.

Dabei zeigt sich Dato recht flexibel was die Anzeigeoptionen betrifft. Beispielswiese könnt ihr die angezeigten Informationen in der Menüleiste und im Overlay anpassen, bestimmte Wochentage im Monatskalender hervorheben, die Anzahl der angezeigten Termine definieren und einiges mehr. Darüber hinaus gibt es auch ein paar Tastaturkürzel zum Aufruf des Kalenders und zur Navigation in diesem und für Zoom- und Google-Meet-Termine wird eine Schaltfläche eingeblendet, über die ihr den Videokonferenzen direkt beitreten könnt. Da Dato auf die Kalender-App von macOS aufsetzt, werden alle Kalenderdienste unterstützt, die ihr in den Systemeinstellungen hinterlegt habt. Funktionell natürlich etwas abgespeckt, aber doch ganz nutzbar – und solange Apple seiner Uhrzeit in der Menübar keine eigene Kalender-Übersicht á la Windows spendiert, bleibt Dato zunächst installiert.

via PH

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