? Doof gelaufen und doch cool: Ire filmt Vegas-Urlaub mit GoPro im Selfie-Modus

Am 17.11.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:11 Minuten

gorpro-vegas-1

Der Ire Joseph Griffin ist gerade auf dem besten Wege dabei, Kult zu werden. Zumindest im Netz und mehr oder weniger unfrei­willig. Ein jeder kennt sicherlich die GoPro-Kameras, die sich wie gewöhnlich an einem Stick befes­tigen lassen und mit denen man auf diese Weise recht einfach quali­tativ solide Video­auf­nahmen von Sight­seeing-Touren oder vergleich­bares auf die Beine stellen kann. Auch Evan hatte genau das vor, weswegen er sich für die anste­hende Urlaubs­reise nach Las Vegas die GoPro seines Sohnes Evan ausge­liehen hat. 

Doof nur, dass dieser im Urlaub nicht dabei war. Und noch doofer, dass Evan seinem Vater keine Erklärbär-Stunde in Sachen Bedienung der Kamera gegeben hat. Denn irgendwie hat sich Joseph keine Gedanken darüber gemacht, wie er die Kamera nun auf dem Selfie-Stick platzieren und halten muss. Folglich kam es wie es kommen musste. Die Folge: die Kamera hat die gesamte Tour über permanent im „Selfie-Modus“ aufge­zeichnet.

So… Gave my Dad my GoPro while he was in Las Vegas, I did not, however, instruct him on how to use it, so my dad being my dad, and a culchie, didn’t know which way to point the fucking thing… 

Statt dem Grand Canyon oder der Skyline von Vegas gibt es lediglich Josephs Gesicht und seine Beschrei­bungen, sodass man sich die Sehens­wür­dig­keiten zumindest auditiv vorstellen kann. „Whats happens in Vegas, stays in Vegas?“ – „Nein“, dachte sich Evan, schnitt das Video trotzdem zusammen und lud es auf YouTube hoch. Mit Erfolg: Innerhalb von vier Tagen sahen sich über 4,5 Millionen Nutzer das charmant-skurille Video an. 

Und ob nun tollpat­schiger Vater oder gelungene PR-Aktion (für was auch immer): Zum Schmunzeln ist es trotzdem. ?