DragQueen für den Mac: Dateien leichter per Drag’n’Drop verschieben

Am 27.07.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:04 Minuten

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Kleiner Produk­ti­vitäts-Tipp für all jene Mac-Nutzer, die viel mit der Maus unterwegs sind. Denn DragQueen (nein, nicht diese ;-) ) möchte das Arbeiten mit Dateien bezie­hungs­weise dem klassi­schen Drag’n’Drop verbessern. Dazu stellt die App eine kleine, temporäre Ablage­fläche zur Verfügung, die einge­blendet wird, sobald ihr Dateien mittels Drag’n’Drop über den Bildschirm bewegt. Dort abgelegte Dateien (oder auch Textaus­schnitte, URLs und Co.) warten so auf ihre Weiter­ver­ar­beitung und können wie gewohnt ebenfalls wieder durch Ziehen mit der Maus aus dem Panel und an den gewünschten Ort verschoben werden. 

Hat den Vorteil, dass ihr Finder-Fenster in aller Ruhe öffnen könnt und nicht mit mehreren Fenstern hantieren müsst – ebenso stellt DragQueen eine enorme Arbeits­er­leich­terung bei der Nutzung des OS-X-eigenen Vollbild­modus dar, da das Panel eben auf jedem Bildschirm angezeigt wird und sich die Dateien so ohne Verren­kungen in den gewünschten Apps öffnen lassen. 

In Sachen Optik und Funkti­ons­weise erinnert DragQueen schon sehr stark an Yoink, welches inzwi­schen ebenfalls an den neuen Look von OS X Yosemite angepasst worden ist. Der größte Unter­schied dürfte sicherlich im Preis liegen und diesbe­züglich ist DragQueen durch das „Kostenlos“-Label im Vergleich zu dem rund fünf Euro teuren Yoink sicherlich im Vorteil. Ob man eine derartige Ablage nun unbedingt benötigt kommt natürlich auf eure Nutzung an, ein Blick kann aber sicherlich nicht schaden. Ich persönlich bin mit Unclutter noch immer recht zufrieden – hat aber primär auch eine andere Aufgabe. 

DragQueen
Entwickler: HAPPY CODING UG (haftungs­be­schränkt)
Preis: Kostenlos

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