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Vieles unseres Lebens spielt sich auch digital ab: Zu fast jeder Gelegenheit werden Fotos geschossen und Videos aufge­nommen, besondere Ereig­nisse mittels Live-Stream verteilt und was es noch so alles gibt. Aller­dings lassen sich wirklich spontane Situa­tionen nur schwer einfangen, denn bevor man die Aufnahme machen kann, muss man zuerst sein Smart­phone aus der Tasche holen und die Kamera-App öffnen. Genau diesen Umstand möchte die kleine Compass Camera von Drift angehen: eine ansteckbare Life-Logging Kamera, die zu jedem Zeitpunkt einsatz­bereit ist und so „die Momente des Lebens per Fingertipp“ festhalten möchte. Klingt im ersten Moment nach einer guten Möglichkeit, Erinne­rungen einzu­fangen – hat aller­dings noch ordent­liches Verbes­se­rungs­po­tential.

Liefer­umfang, Verar­beitung und Co.

In der schwarzen, gut gemachten Verpa­ckung findet der poten­tielle Käufer neben der Action­kamera selbst auch ein passendes MicroUSB-Ladekabel, einen Halteclip und ein kleines Siche­rungs­bändchen – und natürlich der obliga­to­rische Papierkram. Ein Netzteil wäre sicherlich nicht verkehrt gewesen, von diesen dürften aber in allen Haushalten genug zu finden sein und notfalls tut es ja auch der USB-Anschluss am Rechner. Die Kamera selbst misst in etwa 4,3 x 4,3 x 1,4 Zenti­meter und ist mit etwa 35 Gramm sehr leicht, was auch daran liegt, dass das Gehäuse durch­gehend aus Kunst­stoff gefertigt ist. Aufgrund des geringen Gewichts macht die Kamera im ersten Eindruck keinen allzu wertigen Eindruck, ganz so schlimm ist es aber nicht. 

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Zwar gibt die Kamera bei recht festem Druck ein wenig nach und knarzt etwas, ansonsten sind die Ausspa­rungen für den MicroUSB-und dem Speicher­karten-Slot, die Einpas­sungen der Buttons und der Linse aber sehr gut verar­beitet und bieten wenig Gründe zum Meckern – auch die leicht gummierte Oberfläche fühlt sich nicht allzu billig an. Auf der Vorder­seite der Kamera befindet sich die leicht hervor­ste­hende Linse und ein kleiner Button mit umlau­fender Status-LED. Auf den Seiten sind einmal die beiden Slots für MicroUSB und MicroSD-Speicher­karte und einmal die Verbin­dungs-LED mitsamt des dazuge­hö­rigen Buttons unter­ge­bracht. Weitere Elemente an der Kamera sind nicht vorhanden. 

Die eigent­liche Idee hinter der Kamera erfordert natürlich, dass die Kamera schnell zur Stelle ist, weswegen man sie mittels beilie­gendem Kunst­stoff-Clip an T-Shirt, Hemd oder sonst wo positio­niert. Hier zeigen sich das niedrige Gericht und die kompakten Abmes­sungen als vorteilhaft, denn auch wenn die Kamera am Oberteil hängt, fällt sie kaum auf – egal ob sie nun am Kragen von Shirt oder Pulli oder an der Hemdtasche befestigt wird. Aller­dings sollte der Stoff ein wenig fester sein, wer nur semi-trans­pa­rente Stoffe trägt, der wird im Brust­be­reich etwas freizü­giger herum­laufen.

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Die Kamera im Einsatz

Die erste Einrichtung der Compass Camera stellt sich als recht simpel dar, zumindest in der Theorie. Grund­sätzlich lässt sich die Kamera auch komplett ohne eine Einrichtung nutzen, in der Praxis aber sollte man sie beim Anbringen mit der dazuge­hö­rigen App für iOS und Android koppeln. Problem ist eben, dass die Kamera keinen Sucher hat und man so bei der Positio­nierung nie so genau weiß, in welcher Höhe und welchen Ausschnitt die Kamera nun aufnimmt – vor allem wenn man das optionale Zubehör (siehe Kapitel unten) nutzt. Die Kopplung mit dem Smart­phone wird über den seitlich angebrachten Button erledigt: kurz betätigen, danach wird ein WiFi-Netzwerk erstellt, mit dem ihr euch mit dem Smart­phone verbinden müsst, App starten und schon sollte die Kamera erkannt werden. 

Funktio­nierte ohne Probleme, da der Button jedoch einen etwas ungenauen Druck­punkt besitzt, musste ich diesen ein paar Male betätigen, bevor der WiFi-Modus aktiviert wurde. Eine Bluetooth-Verbindung ist nicht möglich, leider besitzt die Kamera keinen „Internet Through“-Modus, sodass ihr bei Dauer­nutzung der App keinen Zugriff aufs Internet habt. Betrifft zumindest Android-Nutzer, denn iOS bei nicht möglicher Inter­net­ver­bindung via WLAN bekann­ter­weise auf das mobile Datennetz zurück, sofern die entspre­chende Option nicht deakti­viert ist. Zur App kommen wir später noch einmal, gehen wir erst einmal davon aus, dass ihr die Positio­nierung der Kamera entweder mit oder ohne Hilfe auf die Reihe bekommen habt. 

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Mittels längerem Druck auf den vorder­seitig angebrachten Button lässt sich die Compass Camera ein- und ausschalten, ein einfacher Tap wechselt durch die verschie­denen Betriebsmodi der Kamera (letzteres auch optional per einfachen Tap auf die Kamera). Neben Fotos ist die Kamera auch in der Lage Videos oder Zeitraffer-Aufnahmen (wahlweise Bilder und Videos) zu erstellen, sprich in einem bestimmten Intervall automa­tisch eine Foto-Aufnahme zu erstellen. Der LED-Ring rund um den Button zeigt euch an, in welchem Modus sich die Kamera befindet: Gelb steht für einfache Fotos, Grün für Videos und Lila für Timelapse. Leider ist vor allem bei hellem Sonnen­schein im Freien die Farbe der LED nur schwer zu erkennen, vor allem, wenn man nur von oben auf die Kamera schaut. 

Als Auslöser kommt keine dezidierte Taste zum Einsatz, statt­dessen setzt man auf eine Art Touch­be­dienung. Wollt ihr die Aufnahme eines Fotos oder Videos auslösen, müsst ihr mit dem Finger mittig auf der Vorder­seite doppel­tippen. Zumindest sollte dies so sein, im prakti­schen Einsatz sieht das anders aus. Denn nicht selten hat die Kamera meine Aktions­auf­for­derung ignoriert bezie­hungs­weise den Doppeltipp nicht korrekt regis­triert. Nach einigem Üben hat man zwar raus, in welchem zeitlichen Abstand man die zwei Taps aufein­an­der­folgen lassen muss, man hätte es aber sicherlich weniger nervig lösen können, indem man entweder einen leicht zu betätigen Button genutzt oder die Inten­sität erhöht hätte. 

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Aber auch wenn die einmal Aufnahme ausgelöst hat, so ist dies aufgrund der schwach erkenn­baren LED nur zu erahnen. Hinzu kommt, dass durch den Doppeltipp die Kamera in Bewegung versetzt wird, was zu unscharfen Aufnahmen führt – Beispiele findet ihr in den folgenden Kapiteln. Zwar ist es über die Einstel­lungen in der App auch möglich, die Aufnahme mit nur einem Tap auslösen zu können, aber auch hier bleibt das Problem, dass die Kamera „zu schnell“ aufnimmt, noch während sie in Bewegung ist oder die Finger im Weg sind. Die Aufnahmen werden entweder im 2 GB „großen“ internen Speicher der Kamera abgelegt, sie kann aber auch mit bis zu 32 GB großen Speicher­karten umgehen. 

Der integrierte Akku besitzt 750 mAh, was in meinen Testläufen für etwa 2 Stunden Dauer­filmen mit 1080p/30fps bezie­hungs­weise 12 Stunden Timelapse (bei einer Minute) ausge­reicht hat. Diese 12 Stunden „inaktiver Betrieb“ ist schon für kleinere Trips ausrei­chend, ich persönlich empfand es als angenehmer, die Auto-Abschaltung komplett zu deakti­vieren, da sie sich sonst im Fotomodus nach zwei bezie­hungs­weise fünf Minuten abschaltet und nach dem Einschalten es erst wieder ein wenig dauert, bis sie Aufnah­me­bereit ist. Ebenfalls schade ist die Tatsache, dass sich die Kamera während des Ladens nicht weiter nutzen lässt – vor allem für Zeitraffer-Aufnahmen mit Stativ (siehe „optio­nales Zubehör“) über einen längeren Zeitraum wäre dies wünschenswert. 

Drift App? Könnte besser sein…

…aber eben auch viel schlechter. Wie bereits erwähnt gibt es auch eine eigentlich optionale App für iOS und Android, die man aber vor allem aufgrund des fehlenden Suchers definitiv regel­mäßig zur Hand haben sollte. Die App sind gar nicht mal so schlecht aus und dient unter anderem als Sucher und Auslöser für die Compass Camera, ebenso lassen sich aber auch verschiedene Einstel­lungen vornehmen und noch dazu gibt es einen angebun­denen Cloud-Dienst bezie­hungs­weise ein Bilder-/Video-Netzwerk. Kann man nutzen, die Kamera selbst lässt sich aber auch ohne Regis­trierung nutzen – mit Ausnahme des Live-Streams-Features. Ein weiteres Netzwerk muss ich nicht haben, daher habe ich diese Option nicht genutzt.

Drift Life
Preis: Kostenlos
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche

Beginnen wir zuerst einmal mit einem kurzen Überblick über die vorhan­denen Einstel­lungs­mög­lich­keiten. Hier lässt sich unter anderem die Bild- und Video­qua­lität festlegen, der Modus für Timelapse-Aufnahmen (entweder einzelne Fotos oder kurze Videos), sowie den Intervall für die Zeitraffer-Aufnahmen. Des Weiteren lassen sich aber auch verschiedene Einstel­lungen für den Betrieb der Kamera vornehmen, unter anderem welche Funktion ein einzelner Tap auslösen soll (Modi-Wechsel oder Aufnahme), die Inten­sität des Touch­panels und die Auto-Abschaltung der Kamera (Aus, 2 bzw. 5 Minuten). Auch das Deakti­vieren der Status-LED und ein automa­ti­sches Einschalten der WiFi-Funktion direkt nach dem Start ist möglich. 

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Außerdem lässt sich die App eben auch als „verlän­gerter Arm“ für die Kamera nutzen, die Oberfläche hier ist recht simpel aufgebaut und bietet neben den verschie­denen Modi und den Auslöser auch eine Schnel­l­ein­stellung um zum Beispiel die Aufnah­me­qua­lität oder den Intervall für Timelapse-Aufnahmen zu wechseln – ohne in die Einstel­lungen gehen zu müssen. Bei der Nutzung der App gibt es zwar eine leichte Verzö­gerung, diese hält sich aber in Grenzen, die Kombi­nation aus App und Kamera bleibt für mich nutzbar. Insgesamt zwar eine recht rudimentäre App, die aber besser ist, als sie hätte sein können.

Die Bildqua­lität der Kamera

Die Kamera nimmt Fotos mit maximal 12 Megapixel auf (Auflösung 4.000 x 3.000 Pixel), Videos im MP4-Format mit wahlweise 1080p (bei 25 oder 30fps) oder 720p (bei 25, 30, 50 oder 60fps) – bei Live-Streams beträgt die Datenrate je nach Auflösung 300, 800 oder 1500 Kbp/s. Als Sensor kommt ein CMOS-Sensor mit einer f2.2 Blender­öffnung zum Einsatz, die ISO-Werte reichen von 50 bis 6400 und die Nahein­stell­granze liegt bei 50 Zenti­metern. Bei der Linse handelt es sich nicht um ein „Weitwin­kel­ob­jektiv“, daher gibt es zumindest nicht das Problem von Verzer­rungen. Aber: hätte man gerne in Kauf genommen, wenn die sonstige Qualität besser gewesen wäre.

Vorab: Befestigt man die Kamera an einem sich nicht bewegenden Objekt und hat im Freien halbwegs angenehmes Tages­licht, dann sind die Aufnahmen – egal ob Fotos oder Videos – gar nicht mal so schlecht und weisen eine gute Bildschärfe und gute Details auf. Aber solch ein Szenario ist ja eben nicht Idee hinter der Kamera, vielmehr soll sie an euch hängen und so euren Tages­ablauf filmen. Hat man die Kamera an sich befestigt und nimmt ein Foto in ruhender Position auf, gehen auch diese Aufnahmen noch in Ordnung (wenn man den Trick mit dem ruhigen Tap raus hat). (Die Bilder sind natürlich skaliert, die relevanten „Details“ erkennt man dennoch). 

Anders sieht es jedoch aus, wenn Aufnahmen entweder während des Laufens heraus oder bei schlech­teren Licht­be­din­gungen bezie­hungs­weise in Innen­räumen gemacht werden. Ersteres sorgt für unscharfe Fotos (wenn überhaupt ), letzteres für Bilder mit wenig Details und hohem Bildrau­schen – hier habe ich aufgrund der Blender­öffnung von f2.2 und recht soliden ISO-Werten deutlich mehr erwartet. Insgesamt wirken die Farben der Kamera ein wenig kühl, etwas mehr Inten­sität hätte dem Setting nicht geschadet. Hinzu kommt der Fokus­sier­ab­stand von 50 Zenti­metern, was zum Beispiel Objekte vor einem auf dem Tisch (Essen, anyone) und ähnliches schwierig macht, da auch dies dann unscharf wird. 

Bei der Video­auf­nahme – bevorzugt und sinni­ger­weise ebenfalls während Bewegungen – sind ebenfalls nicht sonderlich ansehnlich, zumindest solange die Kamera nicht an einem sich bewegenden/vibrierenden Gegen­stand befindet. Auch hier fällt die Qualität der Aufnahmen wieder gefühlt überpro­por­tional mit den Licht­ver­hält­nissen. Insgesamt aber hätte der Kamera ein zumindest kleiner Bildsta­bi­li­sator gut getan, so lösen Aufnahmen beim Betrachter schnell mal das Gefühl von Seekrankheit aus. Ein weiterer negativer Punkt: Die Kamera wird bei der Video­auf­nahme bereits nach ein paar Minuten recht warm bis heiß. 

Optio­nales Mount-Kit

Wie bereits angemerkt gibt es neben der eigentlich Compass Camera auch noch ein passendes Zubehör­paket. Dieses Compass Mount Kit schlägt mit rund 30 Euro zu Buche und beinhaltet neben einer Silikon­schutz­hülle für die Kamera auch noch diverse Magnet­platten – die sich aber eben nur in Kombi­nation mit der Schutz­hülle nutzen lassen. Dabei ist eine flache Magnet­platte zur Befes­tigung an Shirts und Co., eine weiteren Clip mit Magnet, außerdem ist auch eine Halte­platte zur Befes­tigung an einem handels­üb­lichen Stativ und eine mit doppel­sei­tigem Magnet­kle­beband zur (dauer­haften) Befes­tigung an einer Wand oder einem anderen Objekt. Dadurch, dass die Hülle selbst einen Magnet beinhaltet, lässt sich die Kamera aber natürlich auch ohne weitere Platte an vielen metal­li­schen Gegen­ständen anbringen. 

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Ist eben wie gesagt alles optional, wobei die einfache Magnet­platte durchaus praktisch ist, da man die Kamera so eben an jedem Kleidungs­stück befes­tigen kann und nicht auf Kragen, Taschen oder Schlaufen angewiesen ist. Die Magnete bringen eine mehr als ordent­liche Leistung mit, das Anbringen vor allem am Shirt erfordert etwas Übung, da die Magnete sich recht stark anziehen. Schade ist aller­dings, dass man dazu gezwungen ist die Hülle zu nutzen, die die Kamera deutlich dicker macht. Besser wäre es gewesen, man hätte einen Magnet direkt in die Rückseite der Kamera integriert. 

Fazit und tl;dr

Die Idee einer „Life-Logging Camera“, also eine solche, die irgendwo am Körper befestigt wird und ganze Tages­ab­läufe aufnehmen kann, finde ich durchaus inter­essant und es lassen sich so sicherlich inter­es­sante (Vorsicht: Recht am eigenen Bild und so) Aufnahmen – vor allem im Zeitraffer-Modus – von Ausflügen oder ganzen Tagen erstellen. Und beim ersten Eindruck der Drift Compass Camera selbst, dem Zubehör­paket und auch der gar nicht mal so schlechten App hat man auch noch den Eindruck, dass die Erwar­tungen zumindest halbwegs erfüllt werden können, denn mit ganz kleinen Abstrichen ist die Kamera doch ganz solide verar­beitet und mithilfe der optio­nalen Magnet­platten lässt sie sich auch nahezu an jedem Objekt und Überall befes­tigen.

Aller­dings gibt es (zu) viele Kinder­krank­heiten. Dass die LED im hellen nur schwer sichtbar ist, das Live-Streaming nur über die Drift-Cloud funktio­niert, die Magnet­hal­te­rungen nur mit Hülle nutzen lässt und die Kamera während der Video­auf­nahme nach ein paar Minuten recht heißt wird? Fast geschenkt. Vielmehr ist die Bildqua­lität das Haupt­problem der Kamera. Wobei: Viel schlechter als eine durch­schnitt­liche Kompakt­kamera sind die Aufnahmen eigentlich gar nicht und betrachtet man den Preis von etwa 130 Euro für die Mini-Kamera, so geht sie grund­sätzlich „in Ordnung“. Zumindest dann, wenn man sich nicht bewegt bezie­hungs­weise wenn die Kamera nicht bewegt wird. Dann nämlich ist die Wahrschein­lichkeit hoch, dass die Aufnahmen völlig unscharf werden – und damit wertlos sind. 

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Fazit? Zuver­lässig lässt sich die Kamera eigentlich nur fest montiert (zum Beispiel auf einem Stativ oder am Autospiegel) nutzen, was aber nur bedingt Sinn der Kamera ist und was man auch mit dem Smart­phone oder der Billig-Knipse hinbe­kommt. Wer sie aber während eines Arbeits­tages, eines Ausflugs oder sonst wo nutzen möchte (und damit dem Sinn entspre­chend), dem kann ich die Kamera nur bedingt bis gar nicht empfehlen. Eigentlich schade, da die Idee eben gar nicht schlecht ist. Bleibt nur zu hoffen, dass die Macher sich der Compass Camera nochmal annehmen und einer eventu­ellen zweiten Generation einen Bildsta­bi­li­sator spendieren und vielleicht noch ein paar der Kinder­krank­heiten besei­tigen. Dann gerne auch nen Zwanni mehr…