Dyson 360 Eye: Dyson präsentiert seinen ersten Vakuum Saugroboter

Marcel Am 04.09.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:44 Minuten

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Saugroboter sind im Grunde nichts neues – zuletzt hatte ich zum Beispiel den neuen Kobold VR200 von Vorwerk hier im Blog und zuhause, welcher mich durch und durch überzeugt hat. Nun gehört Vorwerk in Sachen Staubsaugern sicherlich zu dem Namen in Deutschland, aber auch Dyson-Staubsauger erfreuen sich seit langer Zeit großer Beliebtheit. Und eben jene Firma hat nun mit dem Dyson 360 Eye einen neuen Saugroboter vorgestellt, der laut Aussage von Dyson den gesamten Saubroboter-Markt revolutionieren soll. Natürlich kommt der Roboter mit der von Dyson patentierten Vakuum-Technologie, folglich ohne Beutel, daher – die große Besonderheit befindet sich allerdings direkt auf dem Roboter: Eine 360-Grad-Kamera. Mit dieser soll der Roboter Räume scannen können, sodass er immer genau weiß, wo er sich befindet. Des Weiteren besitzt der 360 Eye auch mehrere Bürsten, Sensoren und aus Kunststoff gefertigte Panzerketten. Der integrierte Akku soll für rund 30 Minuten Saugarbeit reichen, danach fährt er selbstständig wieder an die Ladestation und ist nach weiteren 20 bis 30 Minuten wieder einsatzbereit. Per App für iOS und Android lässt sich der Saugroboter steuern, einrichten und die Saugvorgänge timen, ebenfalls werden Firmware-Updates des Roboters über die App eingespielt.

So weit, so gut – mehr ist derzeit noch nicht bekannt. Allerdings wird es auch noch einige Zeit dauern, bis der Roboter auf dem hiesigen Markt aufgeschlagen wird: Im Frühjahr 2015 soll er erst einmal im Roboter-verliebten Japan auf den Markt kommen. Ein Preis wurde seitens Dyson ebenfalls nicht genannt, allerdings dürfte der Eye 360 nicht günstig werden – Engadged spricht sogar von fetten 1.650 US-Dollar. Muss natürlich nicht stimmen, meiner Meinung nach wäre der Preis viel zu hoch angesetzt und wohl auch ein Kauf-Killer. Die 360-Grad-Kamera ist ganz nett, mir persönlich erschließt sich aktuell aber noch nicht, wo hier nun genau der Unterschied zum 360-Grad-Laser des Kobold VR200 steckt. Zumal der 360 Eye scheinbar einen ganz anderen gravierenden Nachteil hat: Schaut man sich einmal die Größe an, so dürfte er in etwa die Höhe einer Cola-Dose haben – was den Einsatz unter Möbeln häufig scheitern lassen dürfte, ein Punkt, weswegen man den VR200 niedriger gemacht hat. Aber: Vielleicht funktioniert der 360 Eye ja wirklich so „revolutionär“ wie von Dyson angekündigt – gerade auf langflorigen Teppichen haben aktuelle Geräte ja durchweg Probleme, hier könnte er durchaus punkten. Aber bis er hierzulande verfügbar sein wird, werden ja noch ein paar Monate ins Land ziehen…

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