Earin: Kabellose In-Ear-Kopfhörer suchen Unterstützer auf Kickstarter

Marcel Am 19.06.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:45 Minuten

Sicherlich ein jeder von uns wird unterwegs gerne auf Kopfhörer zurückgreifen um sich unterwegs mit Musik beschallen zu lassen – die einen setzen dabei auf teure und dicke On-Ear-Kopfhörer, andere bevorzugen kleinere In-Ears, wiederum andere haben ein typisches Walkman-Gehör und sind auch mit 20-Euro-Kopfhörern voll zufrieden. Eben jeder so wie er mag. Während es On-Ear-Kopfhörer schon seit geraumer Zeit ohne das lästige Kabel gibt, sieht es bei In-Ear-Kopfhörern aktuell noch etwas anders aus: Hier gibt es zwar Kopfhörer, die auf die Kabelzufuhr zum Smartphone verzichten, dennoch sind die beiden Ohrstecker verbunden und besitzen noch dazu ein recht nerviges Empfängerteil. Anders hingegen die auf Kickstarter vorgestellten In-Ear-Kopfhörer ehemaliger Ingenieuren von Nokia und SonyEricsson namens Earin. Dabei handelt es sich um die kleinsten, kabellosen Kopfhörer der Welt.

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So sind die Ohrstecker nicht wirklich größer als vergleichbare In-Ear-Stecker (Ø14mm x 20mm), besitzen aber weder Kabel noch Empfänger, sondern haben letzteren neben dem Akku und den Lautsprechern direkt in ihrem Gehäuse integriert. Des Weiteren wiegen sie jeder für sich runde fünf Gramm, kommunizieren über Bluetooth 3.0 und 4.0, sind gegen Spritzwasser und Staub geschützt (IP54-Zertifizierung) und die Akkulaufzeit der kleinen Stecker soll bei etwa 2½ bis 3 Stunden liegen – schon eine erstaunliche Leistung für derart kleine Dinger. Ist der Saft dann einmal leer, so werden die Earins in einer kleinen Kapsel aufgeladen – wahlweise über den integrierten Akku, welcher die Earins nochmals vollständig befeuern kann, oder über den ebenfalls vorhandenen Mini-USB-Anschluss.

Preislich liegen die Kopfhörer jedoch erwartungsgemäß über den üblichen Marktpreisen für klassische In-Ear-Kopfhörer: Zwar gab es ein Early-Adoper-Angebot in Höhe von 79 britischen Pfund, diese sind jedoch schon alle vergriffen und so bleibt einem derzeit nur die Option, ein Set Earins für £119 zu erwerben – also runde 150 Euro. Der angeschlagene Preis bei Marktstart soll sogar bei £159 (rund 200 Euro) liegen. Ein teurer Spaß, dennoch hat man die gewünschte Finanzierung in Höhe von £179.000 bereits übertroffen und steht derzeit bei rund 435.000 Pfund – da das Projekt aber noch 33 Tage läuft, dürfte hier sicherlich noch so einiges zusammenkommen. Klingt alles recht interessant und ich bin gespannt, wie letztlich der Sound so ankommt – Bluetooth ist natürlich die eine Sache, die Technik die andere, aber lassen wir uns einmal überraschen. Was haltet ihr von den Earins? Spannende Entwicklung oder unnötig?

Zum Earin-Projekt auf Kickstarter

via Knizzful

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