eBay: Ab 6. Mai wird auch Provision für die Versandkosten fällig

Marcel Am 30.04.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:36 Minuten

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Private eBay-Verkäufer müssen sich zukünftig auf erhöhte Kosten einstellen, denn das Online-Auktionshaus hat eine Gebührenänderungen für private Verkäufer zum 6. Mai 2015 bekannt gegeben.

Die letzte größere Änderung am Gebührenmodell ist zwar erst etwas mehr als ein Jahr her, dennoch passt man die Gebühren für Privatverkäufer zum 6z. Mai 2015 nochmals etwas an und dreht an der ein oder anderen Stellschraube. Der wohl markanteste und weitreichendste Schritt betrifft dabei die Verkaufsprovision. Diese bleibt zwar wie bisher bei 10 Prozent, allerdings ändert sich die Berechnung. War es bislang so, dass die Provision nur anhand den Verkaufspreis des Artikels berechnet wird, so wird zukünftig der Gesamtpreis hergenommen. Sprich: Verkaufspreis inklusive der Kosten für Verpackung und Versand.

Hier kann man nun natürlich darüber diskutieren ob eBay dies aus reiner Böswilligkeit gegenüber den Privatverkäufern macht oder ob einfach nur der Missbrauch eingedämpft werden soll. Denn vor allem in ausländischen Auktionen und Festpreisangeboten werden Artikel recht häufig mit einem extrem günstigen Verkaufspreis angeboten, deren Portokosten diesen niedrigen Preis aber wieder ausgleichen – also quasi 5 Euro Verkaufspreis zuzüglich der 95 Euro Versandkosten. Ist so natürlich eigentlich nicht vorgesehen und hier wird eBay um die Provision betrogen, sodass ich diesen Schritt aus dem Blickwinkel nachvollziehen kann. Immerhin betrifft die Änderung nicht nur Privatkäufer, sondern auch gewerbliche Verkäufer.

Die weiteren Änderungen sind recht schnell erklärt: So fallen die 100 0-Cent Auktionen zukünftig weg – im Rahmen dessen konnten 100 Auktionen mit einem Startpreis von einem Euro ohne Gebühren eingestellt werden. Stattdessen gibt es nur noch 20 Auktionen im Monat gratis, wobei es hierbei egal ist, ob ihr Artikel zum Festpreis, als Auktion mit Startpreis ab 1 Euro oder als Auktion mit der Option „Sofort-Kaufen“ anbietet. Ab dem 21. Angebot fällt eine Angebotsgebühr in Höhe von 0,50 Euro an. Zu guter Letzt wurden die Gebühren für die Zusatzoptionen „Startzeitplanung“ (von 0,10 Euro auf 0,20 Euro) und „Angebot mit nicht öffentlicher Bieter-/Käuferliste“ (von 0,39 Euro auf 0,50 Euro) angehoben.

Was mich als überzeugter eBay-Nutzer und -Verkäufer (klappt meinen Erfahrungen nach einfach am schnellsten und unproblematischsten) interessieren würde: Wie und wo ver­kauft ihr eure ausgedienten und nicht mehr benötigten Dinge? 

Bildquelle Shutterstock Quelle eBay

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