Eine Welt ohne Facebook: The Social Network 2

Marcel Am 29.02.2012 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:33 Minuten

Der Film „The Social Network“ war ja mehr oder minder ein Erfolg. Und die beiden Filmemacher Bennet Silverman und John Gasienica haben nun eine Ecke weitergedacht und haben sich die Frage gestellt, wie eine Welt heutzutage ohne Facebook aussehen würde: „The Social Network 2“.

So spaßig der Trailer auch rüberkommt, so ernst kann man die ganze Thematik auch auffassen. Denn nicht nur im Marketingbereich ist Facebook mittlerweile all gegenwärtig. Facebook zu Marketingzwecken zu nutzen ist sicherlich legitim und eine sehr gute Möglichkeit, Kunden einen gewissen Support zu bieten. Klappt bei Twitter ja sehr gut und meiner persönlichen Erfahrungen nach auch besser als der „klassische“ Support im Laden oder per Telefon.

Die Gefahr die ich sehe, ist jedoch eher im privaten Bereich anzusiedeln. Ja, auch ich bin bei Facebook zu finden, meine Aktionen dort sind aber eher selten. Hier mal eine gute Webseite gepostet, dort mal ein nettes Video. Das war’s aber auch schon größtenteils. Ich veröffentliche dort weder Beziehungskrisen noch andere persönliche Kleinkriege oder was das Leben sonst noch so her gibt. Gibt ja genug Leute, die ihr gesamtes Leben dort ausschütten und auf Mitleid hoffen.

Und genau dort sehe ich das Problem: Man verbindet sich privat zu sehr mit Facebook. Letztens auf einer Party: Einmal einen kurzen Kommentar von jemandem gepostet, schon ist die gesamte Kommunikation erst einmal nur auf Facebook zu finden. Neue Leute kennenlernen? Bei manchen geht es nur noch über Facebook – keine Discobekanntschaften mehr; es wird ja sofort die Frage nach Facebook gestellt.

Und genau hier setzt der Trailer zum fiktiven „The Social Network 2“ an: Wie würden wir Freunden unsere Foto-Alben zeigen? Wie würden wir neue Beziehungen knüpfen und diese bekannt machen? Wie würden wir kommunizieren?

Ich will Facebook nicht verteufeln, aber man sollte sich all diese Fragen einmal stellen. Und vor allem sollte man sich einmal die Frage stellen, ob man so an Facebook gebunden ist. Klaro, es gibt auch viele positive Möglichkeiten – etwa für geplante Veranstaltungen oder ähnliches – aber sollte man sein Privatleben so dermaßen reduzieren, so dass man Kontakte nur mittels Facebook knüpfen und pflegen kann? Hier glaube ich, geht so einiges in die falsche Richtung…

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