Facebook mit neuem Privatsphäre-Feature und Voreinstellung beim Teilen

Marcel Am 22.05.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:29 Minuten

Facebook 2

Noch immer teilen viele Nutzer auch persönlichere Statusupdates auf Facebook mit der gesamten Öffentlichkeit, immerhin ist dies als Standardeinstellung beim Teilen eingerichtet. Teilweise aus Unwissenheit darüber, dass es jeder lesen kann, teilweise vielleicht auch ein wenig aus Naivität. Nun kann man sich sicherlich darüber streiten, ob es die Aufgabe Facebooks ist, die Leute zu einem bewussteren Teilen zu überzeugen oder ob hierbei nicht das Baumhaus-Prinzip zur Geltung kommen sollte: Wer nicht alleine hinein kommt, der sollte es auch nichts nutzen dürfen.

Dennoch hat Facebook nun neben den neuen Login-Möglichkeiten zum anonymen Login in Diensten von Drittanbietern und einem neuen Einstellungsfenster für die Privatsphäre-Einstellungen zwei weitere Neuerungen angekündigt. So wird die Standardeinstellung bei neuen Nutzern in Zukunft so sein, dass beim Teilen eines Posts auf Facebook die eigenen „Freunde“ als Auswahl angegeben sind – möchte man nun eben etwas öffentlich posten, so muss man dies (zumindest als neuer Nutzer) nun erst explizit auswählen, hier bekommen sie eine recht prominent platzierte Dialogbox zu Gesicht.

making-it-easier-to-share-with-who-you-want_1

Des Weiteren wird in den kommenden Wochen auch ein neues Tool zur Kontrolle der Privatsphäre-Einstellungen für alle Nutzer ausgerollt. Hierüber können die Nutzer in wenigen Schritten überprüfen, wie ihre Einstellungen beim Teilen eingerichtet sind, welche Apps sie mit ihrem Facebook-Account nutzen und wie es so um die Privatsphäre-Einstellungen ihrer Profilinformationen bestellt ist.

making-it-easier-to-share-with-who-you-want_2

Recht nette Änderungen die sicherlich dem ein oder anderen nicht ganz so bedarftem Nutzer dabei helfen sollen, seine Statusupdates und Profilinformationen – und damit auch ein Stück weit sich selbst – vor den Blicken von unerwünschten Nutzern zu schützen, denn nicht alles möchte man nun unbedingt jedem Nutzer zugänglich machen. Andererseits halte ich es ja so, dass Informationen, die ich nicht öffentlich gemacht haben möchte, auch nicht im eingeengten Kreise auf Facebook zugänglich mache. Denn eines darf man nicht vergessen: Einmal etwas in Facebook abgesetzt, kann es unter Umständen jeder mitbekommen – und wenn es nur über zwei, drei Ecken ist, das „haste schon gesehen“ in der Firma reicht dazu ja schon aus.

Quelle Facebook via Heise

Artikel teilen

Kaufempfehlung*

  • Apple iPhone SE ( (10,2 cm (4 Zoll) Touch-Display, 64 GB, iOS 10) Space Grau
  • Neu ab EUR 459,00, gebraucht schon ab EUR 300,00
  • Auf Amazon kaufen*