Facebook veröffentlicht ersten Bericht zu Datenauskunftsanfragen der Regierungen

Marcel Am 27.08.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:01 Minuten

Was Google kann, kann Facebook schon lange – so in etwa könnte man den ersten Bericht bezüglich staatlichen Datenauskunftsanfragen seitens des blauen Internetriesen betiteln. In diesem fasst man alle Anfragen der Regierungen zusammen, die von Anfang 2013 bis zum 30. Juni 2013 angefallen sind. Wer hier nun die USA an vorderster Stelle vermutet, der liegt dabei sogar richtig, denn mit rund 11.000 Anfragen bezüglich 20.000 Accounts liegen die US of America mit Abstand auf dem ersten Platz – dahinter folgt Indien mit 3.245 Anfragen. Europa? Hier liegt das Vereinigte Königreich mit 1.975 Anfragen auf dem dritten Rand, knapp vor Deutschland.

facebookrequests

Deutschland hat insgesamt 1.886 Anfragen abgegeben, welche sich auf 2.068 Accounts bezogen haben – 37% der Anfragen wurden positiv beantwortet, sprich es wurden die Daten herausgegeben. Hierbei handelt es sich laut Facebook lediglich um Anfragen, bei denen man gesetzlich dazu verpflichtet ist, die Daten herauszugeben – sprich Straftaten wie Entführungen, Diebstähle und so weiter, aber auch Anfragen, die aus dem Bereich der nationalen Sicherheit (gerade in den Staaten ein sehr beliebtes Mittel) kommen.

Facebook kündigt an, diesen Bericht in Zukunft immer wieder in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen aktualisieren zu wollen – ich bin gespannt, wie sich das ganze in Zukunft entwickelt. Finde ich definitiv eine gute Sache, Google hat dies bekanntlich schon seit einigen Jahren „im Angebot“, nun also der nächste große Dienst im Web. Übrigens, wer sich wundert, dass China nicht in der Listung auftaucht: Dürfte sicherlich auch daran liegen, dass Facebook dort nicht verfügbar ist. (via & via)

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