Fernwartung-Tool TeamViewer 10 Beta veröf­fent­licht

Am 05.11.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:58 Minuten

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Wer des Öfteren mal von Familienmitgliedern und Bekannten um Hilfe für einen nicht ganz so rund laufenden Rechner gebeten wird, der wird sicherlich das Fernwartungstool TeamViewer kennen. Schnell und ohne großen Konfigurationsorgien eingerichtet, für die private Nutzung kostenlos, praktische Sache - und das schon seit Jahren. Nun hat man aktuell Version 10 des Tools in einer ersten Beta veröffentlicht, die einige Neuerungen und Optimierungen sowohl für die Windows-Version, als auch für den Mac und für Linux mit sich bringt. So hat man nochmals ein wenig an der Optik gefeilt, vor allem die Version für den Mac passt sich nun in den Look & Feel von Yosemite ein.

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Den Schwerpunkt der Version 10 setzt man jedoch auf die Zusammenarbeit von Teams. So lassen sich zum Beispiel Audio- und Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern starten, ohne zuvor eine Fernwartungssitzung starten zu müssen - natürlich lässt sich der Bildschirminhalt während dieser Videokonferenzen zu jedem Zeitpunkt mit den restlichen Teilnehmern teilen. Außerdem lässt sich nun auch für jeden Account ein Avatar einrichten, welcher in der Computer- und Kontakte-Liste, im Chat-Fenster, in Anfragedialogen und an weiteren Stellen eingeblendet wird und so die Nutzer leichter erkennbar machen soll.

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Ebenfalls zu den größeren Neuerungen gehört auch das Whiteboard, mit dem man auf dem Bildschirm zeichnen oder Notizen hinzufügen kann - falls man mal noch die ein oder andere Aktion zusätzlich untermalen möchte. Klappt übrigens nicht nur einseitig, sondern alle Teilnehmer können auf dem Bildschirm herumtollen.

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Für den schnellen Dateiaustausch kann man nun auch während einer Fernwartung auf Dropbox, Google Drive, OneDrive und Box zurückgreifen: Da die Daten bereits in der Cloud sind, lässt sich sowohl Zeit, als auch Bandbreite sparen. Weitere Neuerungen? Es gibt einen Chat-Verlauf für alle Unterhaltungen, sodass Chat-Verläufe auch nach dem Verlassen noch aufrufbar sind, inklusive Offline-Nachrichten. Kontakte in der Nähe lassen sich schneller auffinden, es gibt eine Geräte übergreifende Whitelist-Verwaltung, und einige Dinge mehr, vor allem eben für Firmen und professionellere Nutzer.

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Natürlich hat man aber auch mal wieder an der Performance-Schraube gedreht, sodass TeamViewer 10 vor allem auf Rechnern mit Multi-Core-Prozessoren noch intelligenter mit den Ressourcen umgeht, die HD-Audio-Qualität wurde verbessert und dergleichen. Macht alles einen sehr runden Eindruck, wenngleich natürlich immer mehr Funktionen hinzukommen, die die Software fern ab eines reinen Fernwartung-Tools bringen. Allerdings nutze ich das Tool auch nur für kurze Hilfestellungen und dafür reicht auch eine drei Jahre alte Version - wer aber professioneller mit TeamViewer arbeitet und zum Beispiel Team-Meetings oder ähnliches damit abhält, der wird sich über die neuen Features sicherlich freuen. Falls ihr euch selbst einmal einen Einblick verschaffen wollt: Den Download der aktuellen Beta findet ihr an dieser Stelle vor.

Quelle TeamViewer