#FYI: Soviel Strom­kosten verur­sachen 2 Milli­arden WhatsApp-Neujahrs­grüße

Am 31.12.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:10 Minuten

happynewjear

Vor allem zu Silvester (nein, nicht der Sylvester) laufen die WhatsApp-Server heiß: rund 83,5 Prozent der Deutschen unter 35 Jahre gaben an, ihre Neujahrs­grüße über WhatsApp verschicken zu wollen. Prognosen besagen, dass mit dem Jahres­wechsel alleine in Deutschland rund zwei Milli­arden Neujahrs­grüße über WhatsApp verschickt werden, macht also pro Einwohner etwa 25 Neujahrs­grüße. Aber habt ihr euch schon einmal gefragt, wie viele Strom­kosten zwei Milli­arden Nachrichten via WhatsApp verur­sachen? Nein? Gut, ich nämlich auch nicht – dennoch hat sich der Energie­riese E.ON einmal daran gemacht und die groben Kosten für Akku- und Strom­ver­brauch berechnet.

Dabei hat man ausschließlich die Energie­kosten für den Versand und dem damit verbun­denen Daten­vo­lumen berück­sichtigt, Kosten für Rechen­zentren oder dergleichen fielen nicht in die Kalku­lation. Als weitere Grundlage für die Rechnung diente der Akkuver­brauch durch­schnitt­licher Smart­phones wie dem Apple iPhone 6 und dem Samsung Galaxy S5. Um einen vollständig geladenen Akku einmal komplett zu entladen, müssten rund 1.600 WhatsApp-Nachrichten verschickt werden, die Ladekosten eines durch­schnitt­lichen Smart­phone-Akkus betragen im Jahr unter zwei Euro, so die Aussage von E.ON.

Und welche Kosten verur­sachen nun die zwei Milli­arden Neujahrs­grüße? Schätzt doch einmal selbst. Denn wie E.ON weiter angibt, werden die Kosten oft falsch geschätzt, so zumindest in einer „reprä­sen­ta­tiven Umfrage“: Jeder zweite Deutsche enthält sich einer Antwort, die restlichen 69 Prozent schätzen die Kosten auf 10.000 Euro, fast jeder Dritte sogar auf über 50.000 Euro. Und E.ON? Die kommen in ihrer Berechnung auf „lediglich“ 4.000 Euro Strom­kosten für die privaten Nutzer. Nur für den Fall, dass ihr es noch nicht gewusst haben solltet…

Bildquelle Shutter­Stock Quelle E.ON via Online­kosten