#FYI: Was Jennifer Lopez mit der Google Bilder­suche zu tun hat

Am 13.04.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:15 Minuten

jlogooglebildersuche

Google spricht zwar nicht gerade häufig über bestimmte Entwick­lungen, Gründe von Entschei­dungen und ähnlichem – ab und kann kommt dies aber trotzdem mal vor. Im aktuellen Falle hat Google-Vorstands­vor­sit­zender Eric Schmidt einmal ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert und dabei eine kleine Anekdote erzählt wie Google auf die Idee einer Bilder­suche gekommen ist. Klar: Heutzutage kann man sich Google gar nicht mehr ohne die explizite Suche nach Bildern vorstellen, im Jahre 2000 sah dies aber noch ganz anders aus – weder gab es eine Bilder­suche, noch hat man diese als notwendig erachtet. Dies aber änderte sich laut Schmidt mit den Grammy Awards 2000, bei dem Jennifer Lopez in einem grünen Kleid mit einem – nennen wir es mal – großzü­gigen Dekolleté bis weit unter die Brusthöhe auf dem Roten Teppich auftauchte. 

At the time, it was the most popular search query we had ever seen. But we had no surefire way of getting users exactly what they wanted: J­Lo wearing that dress. Google Image Search was born. 

Das Ergebnis dieses Auftrittes war ein neuer Rekord bei Google, denn kein anderes Thema zuvor brachte es auf derart viele Suchan­fragen. Das Problem dabei: Wirklich helfen konnte man den Besuchern nicht, denn letztlich suchten diese keine News-Artikel, Diskus­sionen oder ähnliches, sondern wollten schlicht und einfach das Kleid begut­achten. In Folge dessen entwarf man im Hause Google die ersten Konzepte einer reinen Bilder­suche – die dann etwa ein Jahr später, genauer gesagt am 12. Juli 2001, das Licht der Öffent­lichkeit erblickte… Tja, so banal können manche Gründe sein, wenngleich es sicherlich auch ohne J.Lo früher oder später eine Bilder­suche gegeben hätte. Aber was lernen wir daraus? T*tt*n beschleu­nigen vieles.

Quelle Tech Times via Google Watch Blog