Gmail for Mac: Gmail-Client für den Mac sucht Unter­stützer auf Kickstarter

Am 06.11.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:49 Minuten

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Um die Mails aus seinem Gmail-Account auch auf dem Mac abrufen zu können, gibt es zahlreiche Möglich­keiten: Allen voran natürlich die Webob­er­fläche von Gmail im Browser, die OS-X-eigene Mail.app oder auch alter­native Mail-Clienten wie zum Beispiel Airmail 2, Unibox und dergleichen. Für mich persönlich langt es, über neue Mails per Gmail Dock infor­miert zu werden, den Rest nutze ich dann im Browser – auf Dauer konnte ich mich irgendwie mit noch keinem Clienten anfreunden, einfach weil diese irgend­etwas verdeichseln, die Suche nicht so rund läuft und dergleichen. Nun hat das Entwickler-Team von Zive eine Kampagne auf der Crowd­funding-Plattform Kickstarter gestartet, bei dem man die restliche Zeit der Entwicklung von der Alpha-Version, hin zu einer finalen Version finan­zieren möchte. Gmail for Mac, so der Name der App für den Mac. Dabei handelt es sich in erster Linie um einen Wrapper, welcher um die obliga­to­rische Webob­er­fäche von Gmail gelegt wurde – aller­dings hat man der App dabei einige inter­es­sante Funktionen spendiert. 

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So wartet Gmail for Mac in der Menübar eures Macs auf neue Mails, unter­stützt die OS-X-eigenen Benach­rich­ti­gungen (wahlweise auch nur für „wichtige“ Mails) inklusive einem „Nicht stören“-Modus und bietet einen schnellen Wechsel zwischen verschie­denen Gmail-Accounts an – deren Infor­ma­tionen wie ungelesene Mails zum Beispiel direkt aus dem Menübar-Overlay bezie­hungs­weise der Titel­leiste ersichtlich sind. E-Mails lassen sich ohne einen vorhe­rigen Sprung in den Posteingang verfassen, es gibt eine ganze Reihe an Shortcuts, Gesten und noch mehr Kleinig­keiten. Das Team von Zive betont dabei, dass man den vollen Funkti­ons­umfang von Gmail bieten möchte – diesen jedoch möglichst weit in das System integrieren möchte und gerade der schnelle Wechsel zwischen mehreren Gmail-Accounts dürfte für den ein oder anderen Nutzer eine willkommene Sache sein. 

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Macht auf den Bildern einen guten Eindruck. Ja, es handelt sich letztlich nur um einen tiefer ins System integrierten Wrapper, aber mehr bräuchte ich auch nicht. Die Oberfläche von Gmail bietet zahlreiche Funktionen und ich habe bislang noch keinen Third-Party-Clienten gesehen, der alle Funktionen ohne Probleme mit sich bringt – anderer­seits habe ich auch keine Lust, dauerhaft einen Browsertab geöffnet zu haben oder dergleichen, daher wäre Gmail for Mac für mich ein guter Kompromiss. Wer die weitere Entwicklung ebenfalls unter­stützten möchte, der kann dies eben wie gesagt über Kickstarter machen: Bei 5 US-Dollar geht es los, dafür gibt es dann eben eine Lizenz der App – der finale Preis im Mac App Store wird dann bei 9,99 Euro liegen, Release ist für den Januar 2015 angesetzt. 

Zur „Gmail for Mac“-Kampagne auf Kickstarter

via TUAW