Google Chrome bekommt „Do Not Track“-Funktion

Marcel Am 15.09.2012 veröffentlicht Lesezeit etwa 0:46 Minuten

Seit geraumer Zeit haben Firefox, Safari und auch der Internet Explorer bereits eine Funktion eingebaut, die sich „Do Not Track“ nennt. DNT teilt einer Webseite über eine mitgesendete Information im HTTP-Header mit, dass der User kein tracking wünscht. Sprich: Keine personalisierte Werbung etc. pp.

Nun, als letzter größerer Browser hat nun auch der google’sche Chrome die Funktion spendiert bekommen – zumindest die Nightly Build vom Chromium-Projekt, das ja quasi als Dev-Version für Chrome genutzt wird. Da Google jedoch mit AdWords – sprich: Werbung – mehr als nur Geld verdient, darf man die Funktion mit Sicherheit tief in den Browser-Einstellungen suchen.

Was sich letztlich für Datenschützer sicherlich sehr gut anhört, hat aber auch Nachteile: Zwar bekommt jede Webseite die Information von DNT, daran halten müssen sie sich allerdings nicht; jedoch kann es in Zukunft natürlich passieren, dass es sich große Portale wie eben Google & Co. nicht erlauben können, diese Angabe zu ignorieren. In einem TechCrunch-Artikel wird ebenfalls von der Gefahr gesprochen, die „Do Not Track“ auf etliche Kostenlos-Angebote haben wird, sollte sich die Funktion wirklich groß durchsetzen… Ying & Yang… (via)

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