Google+ Projekt: Google gegen Facebook

Marcel Am 29.06.2011 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:26 Minuten

Hui, da hat Google gestern einen dicken Sack reißen lassen: Google startet mit Google+ ins Social Web und macht damit Facebook direkte Konkurrenz. Nichts neues, gibt es doch bereits Konkurrenten wie MeinVZ, Wer-kennt-wen und Co. Wer die Oberhand hat, sollte ja allgemein bekannt sein. Doch Google hat einen Vorteil: Einen Namen. Aber von vorne; denn derzeit wird Google+ nur in einem „kleinen“ Nutzerkreis getestet.

Ein großer Bestandteil von Google+: Das Teilen. Dies soll aber „nicht in Stress ausarten“ – deswegen hat Google so genannte Circles. Quasi wie die Listen bei Facebook, in die ihr eure Kontakte einsortieren klnnt: Freunde, Familie, Arbeitskollegen… Damit ihr auch immer neuen Krempel bekommt und euch nicht langweilig wird, versorgt euch Google+ mit den so genannten Sparks mit neuen Inhalten, die euch interessieren könnten – Fotos, Videos, Texte, was es halt so gibt.

Ebenso etwas, was irgendwie neu ist, irgendwie auch nicht. Die so genanntenHangouts. Hier werden persönliche Treffen quasi direkt ins Web ausgelagert – quasi ein Gruppenvideochat. Mittels Huddle werden SMS zu einem Gruppenchat vereint,Sofort-Upload haut alle geknipsten Bilder ohne Umwege direkt in euer Google+.

Meine Meinung? Schwer zu sagen. Klaro, Google hat viele Daten, und die Profile sind natürlich auch nicht neu. Gerade in Bezug auf den Content des Web hat Google natürlich einen klaren Vorteil gegenüber Facebook. Sparks scheint mir aus diesem Grund interessant zu sein. Alles andere ist nicht wirklich neu, aber eben von Google. Doch Facebook ist inzwischen so groß, dass man sich fragen muss: Werden Google+ genug Leute nutzen? Ohne User keine User. Fehlen viele der eigenen Kontakte, wird sich der User Otto sicherlich keinen neuen „Social Circle“ aufbauen…

Ich muss jedenfalls sagen: Google+ klingt vielversprechend; Google+ bietet vieles, was Facebook auch bietet, aber noch mehr. Gerade mit Sparks kann Google durch sein fast unendliches Webwissen das Web mit dem Social Network „richtig“ verbinden. Bleibt eben wie gesagt die Frage nach den Usern. Potenzial ist da, aber ich prophezei einfach mal: so erfoglreich wie Facebook und Twitter wird es sicherlich nicht. Wenn es nicht sogar ein Nischenleben á la Google Buzz führt… Man darf gespannt sein.

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