Google Transparency Report · 21.000 Anfragen im ersten Halbjahr 2012

Marcel Am 13.11.2012 veröffentlicht Lesezeit etwa 0:51 Minuten

Im Transparency Report veröffentlicht Google Quelle und Ziel von Anfragen bezüglich Löschung und Konteneinsicht, zumeist von Behörden oder Unternehmen. Heute hat man die Zahlen ein wenig aktualisiert und siehe da: satte 21.000 Anfragen gab es weltweit. Traditionell ganz oben steht die USA, aber auch Deutschland findet sich überall unter dem Top-5 wieder. Hierzulange geht es meist um Volksverhetzung oder Pornographie.

Auch was die Anfragen bezüglich der Herausgabe von Kontodaten angeht, steht Deutschland recht weit oben. Platz 5, bedeutet 1.533 Anfragen bezüglich 2.007 Benutzerkonten. 39% der Anfragen wurde stattgegeben, die Daten also komplett oder teilweise herausgegeben.

Bezüglich zur „Ehefrau eines Politikers“ verkündete Google:

Aufgrund einer gerichtlichen Verfügung haben wir acht Suchergebnisse mit Links zu Websites, auf denen angeblich die Ehefrau eines Politikers verleumdet wird, gelöscht.
Getrennt davon haben wir eine gerichtliche Verfügung zur Löschung von 111 Suchergebnissen mit Links zu Websites erhalten, deren Inhalte gegen Markenrechte verstoßen sollen. Wir sind diesem Ersuchen nicht nachgekommen und haben keine Inhalte entfernt, da die angegebenen URLs keinen Zusammenhang mit dem in der Verfügung genannten Löschungsgrund besaßen.

Auch vor YouTube machte man natürlich nicht halt – wer Freund von vielen Zahlen und Statistiken ist, der kann sich den aktuellen Transparency Report ja einmal von vorne nach hinten anschauen…

Artikel teilen

Kaufempfehlung*

  • Huawei P8 lite Dual-SIM Smartphone (5 Zoll (12,7 cm) Touch-Display, 16 GB Speicher, Android 5.0) schwarz
  • Neu ab EUR 147,38, gebraucht schon ab EUR 109,80
  • Auf Amazon kaufen*