Happy Birthday iPad. Vor rund vier Jahren hauchte Apple den Tablets neues Leben ein

Marcel Am 27.01.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:30 Minuten

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Happy Birthday iPad – denn heute vor gerade einmal vier Jahren wurde das iPad der ersten Generation (Apple A4-Prozessor, 256 MB RAM) im Novellus Theater des Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco auf einer Keynote vorgestellt, nachdem es bereits im Vorfeld etliche Gerüchte dazu gab und auch auf einen Namen hatte man sich in der Gerüchte-Szene geeinigt: iSlate. Zu diesem Namen kam es bekanntlich nicht, dennoch konnte Apple mit dem iPad eine „neue“ Geräteklasse etablieren, welche noch immer von immensen Erfolg gekrönt ist, auch wenn die Presse dies zu Beginn völlig anders gesehen hat.

Und das vielleicht nicht ohne Grund, denn bereits vor dem iPad gab es (wie auch beim iPhone) Tablet-PCs samt Touchscreens, die sich jedoch auf dem Markt nie wirklich durchsetzen konnten. Keine Kamera, kein USB, kein Office, zu teuer – dies waren so die gängigsten Kommentare zu der ersten Vorstellung. Jene Kritiker konnte Apple jedoch wohl nur belächeln, als das iPad dann am 3. April 2010 in den US of America (ab dem 28. Mai 2010 auch in Deutschland) in den Verkauf ging – rund eine Millionen Geräte konnte man in den ersten 28 Tagen absetzen, was einem neuen Rekord glich.

Hersteller versuchten abermals, Apple das Feld nicht allein zu überlassen, was aber einige Zeit andauerte und einige kuriose Patentklagen mit sich brachte, Stichwort „runde Ecken“. Dennoch ist das iPad auch heute noch das meistverkauftete Tablet weltweit, auch wenn Android-Tablets dies bereits überholt haben sollten, was natürlich auch eine Sache des Preises ist – Billigheimer mit Android gibt es inzwischen schon für unter 100 Euronen.

Ob Tablets nun schuld daran sind, dass Netbooks wieder fast gänzlich vom Markt verschwanden und die Verkaufszahlen von klassischen Desktop-Rechnern und Notebook zurückgehen lasse ich mal ohne bewertende Antwort. Fakt ist jedoch, dass Apple mit dem iPad rund drei Jahre nach dem iPhone nochmals einen Markt umkrempeln und den Mitbewerbern Schweißperlen auf die Stirn treiben konnte – auch wenn es das letzte „revolutionäre“ Gerät war, was der Konzern aus Cuptertino auf den Markt geworfen hat; hier dürfte man gerne in Zukunft noch einmal Ähnliches aus dem Hut zaubern…

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