Honeywell HR25-Energy Rondostat · Programmierbares Offline-Heizkörperthermostat

Marcel Am 28.02.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:54 Minuten

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So, mal etwas aus dem Bereich Haustechnik und -automatisierung. Eines vorab: Hier geht es ausnahmsweise mal um kein Gadget, welches man via Smartphone oder ähnlichem steuern und programmieren kann, sondern alles passiert offline. Die Rede ist von einem programmierbarem Heizkörperthermostat der Firma Honeywell: Das HR25-Energy.

Gerade in der heutigen Zeit, in der die Nebenkosten für Strom und Co. immer weiter steigern, ist man ja immer darauf bedacht, die Kosten so weit zu senken, wie es einem möglich ist – und genau dabei helfen mir die Honeywell, von denen ich inzwischen einen an jeder Heizung installiert habe.

Und jene Installation ging super einfach – auch für mich Vollblutshandwerker Volln00bshandwerker. Wirklich, ich kann etwas zusammenkloppen, aber dann hört es im Grunde auch schon auf. Rudimentär ja, Feinheiten? Nein danke. Trotzdem habe ich es hinbekommen: Altes Thermostat ab, Honeywell drauf. Passt auf alle herkömmlichen Heizkörperventile von Honeywell, Braukmann, MNG, Heimeier, Danfoss und Oventrop. Notfalls mit beiliegendem Adapter wie bei mir.

Einmal installiert, könnt ihr die Kontrolleinheit auch ganz einfach abnehmen, ohne das ganze Thermostat abnehmen zu müssen – hilfreich vor allem bei der ersten Konfiguration des Teils.

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So, was aber macht das Thermostat? Es regelt eure Heizung. Wow. Der Vorteil liegt aber darin, dass ihr zum Beispiel pro Tag sechs verschiedene Schaltzeiten einrichten könnt. So könnt ihr zum Beispiel einstellen, dass Werktags, also von Montag bis Freitag von 6 – 8 Uhr und von 16 – 22 Uhr geheizt wird – also in der Zeit, in der ihr auch in der Regel zuhause seid. Zwischen diesen Schaltpunkten schaltet sich das Thermostat ab.

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Daneben könnt ihr eine Temperatur einstellen, bei der die Heizung auch während der „aktiven Zeit“ abschaltet – fällt die Temperatur wieder, so dreht das Honeywell wieder auf; durch die so genannte Optimum-Funktion kann der Honeywell auch lernen wie lange es zum Beispiel regulär dauert, bis die Temperatur erreicht ist und fängt zum Beispiel um 5.30 Uhr an zu heizen, damit ihr um 6.00 Uhr eure gewünschte Temperatur habt. Wochenende? Könnt ihr eben ebenso Schaltzeiten hinzufügen – wie gesagt: Für jeden Wochentag stehen euch sechs Schaltzeiten zur Verfügung, diese können völlig unabhängig voneinander und flexibel eingerichtet werden.

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Das gleiche passiert übrigens auch bei einem raschen Temperaturabfall, wie er zum Beispiel durch Öffnen eines Fensters passiert; hierbei schaltet sich das Thermostat ab. Spart Geld und Umwelt.

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Die Programmierung ist simpel, ihr solltet euch dazu jedoch einmal kurz die Anleitung zu Herzen nehmen. Bin ich auch kein Freund von, aber hier ist es wirklich ratsam. Nicht, weil es kompliziert wäre, aber ihr habt eben nicht viele Steuerungsmöglichkeiten, sodass es anfangs etwas verwirrend sein kann.

Was gibt es noch zu sagen? Ihr könnt natürlich auch während den programmierten Schaltzeiten das Thermostat noch manuell steuern – allerdings läuft eben nichts nach Heizstufen, sondern nach Temperaturen. Alternativ gibt es lediglich die Modi „Off“ (komplett zu) oder „On“ (volle Power).

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Von der Größe her ist er natürlich etwas größer als ein übliches Heizkörperthermostat, sieht aber optisch eben auch etwas schicker aus. Die Verarbeitung ist soweit in Ordnung, auch wenn das Drehrad etwas wertiger sein könnte – wirkt nicht unbedingt wackelig, aber auch nicht so, als würde es 100 Jahre überleben. Positiv: Man benötigt es eigentlich gar nicht oft, also doch die 100 Jahre.

Ich bin vollen Lobes für die kleinen Teile, auch wenn ich nicht weiß, wie es bei recht großen Räume aussieht. Liegen zum Beispiel Heizung und Sofa an zwei unterschiedlichen Enden des Raumes, könnte es natürlich sein, dass die Temperatur in Couchnähe etwas niedriger ist als am Thermostat selbst – dieses schaltet dann eben ab. Sollte man aber durch eine höhere Temperatur ausgleichen können. Ich habe wie gesagt inzwischen vier von diesen Dingern (Wohnzimmer, Esszimmer, Bad, Schlafzimmer) und bin voll und ganz zufrieden. Ob es sich rechnet, kann ich natürlich noch nicht sagen, da ich sie erst seit etwa neun Monaten im Einsatz habe – jene Nebenkostenabrechnung kommt dann erst Ende 2013. Aber soweit: Daumen hoch.

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