Ice für macOS: Open-Source-App sorgt für Ordnung in überfüllten Menüleisten

Marcel Am 09.04.2024 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:02 Minuten

Mit dem Open-Source-Tool Ice hat Entwickler Jordan Baird eine weitere App-Alternative in den Ring geworfen, mit der sich die App-Icons in der Mac-Menüleiste zur besseren Übersicht organisieren und ausblenden lassen.

Je nachdem, wie viele und welche Apps man auf dem Mac installiert hat und nutzt, nimmt die Menüleiste auf der rechten Seite schnell breite Ausmaße an. Einige Apps erlauben das Ausblenden des Icons aus der Menüleiste, aber eben nicht alle – außerdem gibt es ja auch durchaus Symbole, die man regelmäßig nutzt oder zumindest dann und wann mal. Von Haus aus erlaubt macOS lediglich das arrangieren der Icons (per Command (⌘) und Drag’n’Drop), ein dauerhaftes oder temporäres Ausblenden ist jedoch nicht vorgesehen. Glücklicherweise gibt es inzwischen eine ganze Reihe an Hilfsmitteln, mit denen sich das Wirrwarr in der Menüleiste optimieren lässt. Empfehlenswert sind da zum Beispiel Anwendungen wie Barista, Dozer und Hidden Bar – oder aber Bartender, welches fast schon als Klassiker gilt. Kostenpflichtig, aber stetig aktualisiert, auch wenn mit dem letzten Update auf die Version 5 viele Spielereien hinzugekommen sind, die nur noch bedingt etwas mit der Menüleisten-Sortiererei zu tun haben. Dennoch ist Bartender in meinen Augen insgesamt runder und hat daher weiterhin einen festen Platz auf meinem Mac.

Nun gibt es aber einen neue(re)n Kandidaten, der durchaus Potential hat, eine wirkliche Alternative zu Bartender zu sein: das Open-Source-Tool Ice von Entwickler Jordan Baird. Ice ist fast so etwas wie das alte Bartender, was aber gar nicht negativ gemeint ist. Vielmehr liegt der Fokus klar auf der einfachen Anordnung eurer Menüleiste und hierzu werden euch drei Segmente geboten: Dauerhaft sichtbar, temporär sichtbar und dauerhaft ausgeblendet. Die Symbole lassen sich flott auf gewohntem Wege von Segment zu Segment schieben, das Einblenden erfolgt entweder per Klick, Mouseover oder per Shortcut. Das Ausblenden wiederum erfolgt auf selbigem Weg oder automatisch, wobei Ice drei verschiedene Modi (smart, zeitbasiert oder anhand eines App-Fokus) zur Auswahl anbietet. Das eigentliche Ice-Icon in der Menübar lässt sich ebenso von euch definieren wie auch die Trennung der drei Segmente.

Darüber hinaus bietet Ice auch eine optische Anpassung der Menüleiste, wenn auch nicht so umfangreich (gerne als “überladen” lesen) wie besagtes Bartender 5. So könnt ihr beispielsweise die Hintergrundfarbe beziehungsweise einen leichten Farbverlauf für die Menüleiste festlegen, einen leichten Schatten hinzufügen oder auch den linken und rechten Teil der Menüleiste optisch voneinander trennen. Muss man nicht haben, das der ganze Design-Part ist aber recht unauffällig untergebracht. Insgesamt hinterlässt Ice in der aktuellen Version 0.80 bereits einen gereiften Eindruck, wenngleich noch nicht alle vom Entwickler geplanten Funktionen (unter anderem eine Suche für Apps, Profile für unterschiedliche Anordnungen oder auch Menüleisten-Widgets) implementiert sind. Verglichen mit anderen Bartender-Alternativen ist Ice etwas, was dem Klassiker am nächsten kommt und das größte Potential besitzt, diesen für mich zu ersetzen. Werft also bei Interesse oder der Suche nach einer Alternative gerne mal einen Blick auf Ice.

Quellcode GitHub

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