Icondy für Android ermög­licht gleich­zeitige Nutzung mehrerer Icon-Packs

Am 22.07.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:25 Minuten

icondy-android

Verwendet ihr auf euren Android-Smart­phone oder auch -Tablet einen Third-Party-Launcher inklusive eines Icon-Packs, um auch die Icons der instal­lierten Apps etwas anpassen oder verein­heit­lichen zu können? Dann seid ihr sicherlich schon einmal auf das Problem gestoßen, dass es zwar einige Icon-Packs gibt, die sich stilis­tisch sehr ähneln, die aber nicht unbedingt alle benötigten Icons mitliefert. Icon-Pack Nummer 1 liefert eine Hand voll Icons für eure Apps, Icon-Pack 2 würde die fehlenden Icons mitbringen, aber wiederum andere Icons vermissen lassen. Nun gibt es ein paar Launcher, die euch für jede App ein anderes Icon-Pack auswählen lassen, dies ist aber nicht bei jedem der Fall. Abhilfe könnte hier eine App namens Icondy schaffen. 

icondy-android-2So könnt ihr innerhalb von Icondy quasi euer eigenes Icon-Pack zusam­men­stellen lassen. Zu Beginn müsst ihr erst einmal einen Namen vergeben und die gewünschten Icon-Packs auswählen, im nächsten Schritt könnt ihr für jede System-Anwen­dungen und instal­lierten Third-Party-Apps das gewünschte Icon aus den Icon-Packs auswählen. Zuletzt müsst ihr euer neues Paket noch erstellen lassen und könnt dieses dann im Launcher eurer Wahl nutzen. 

Soweit die Theorie, ist eigentlich sehr simpel. Der Haken an der Sache: Third-Party-Launcher müssen Icondy unter­stützen, was bislang aller­dings nur bei dem Lucid Launcher der Fall ist. Bleibt hier zu hoffen, dass auch andere bekannte Launcher auf den Zug aufspringen und die Icondy-API in ihre Apps imple­men­tieren – wäre jeden­falls eine nette Sache. 

Die kostenlose Version von Icondy ermög­licht euch die gleich­zeitige Nutzung von maximal zwei Icon-Packs und kann maximal zwei eigene Icon-Packs erstellen. Wer diese Beschrän­kungen aufheben möchte, der kann für 2,50 Euro auch auf die Pro-Version upgraden und erhält damit die Möglichkeit, bis zu vier Icon-Packs mitein­ander vermixen zu können. Wie gesagt: Eigentlich eine nette Idee, die aber eben von den Entwicklern der Launcher aktiv in ihre Apps imple­men­tiert werden muss… 

via AppSpezis