IFTTT führt Pro-Abonnement ein – nur noch 3 Applets für Free-Nutzer

Marcel Am 10.09.2020 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:55 Minuten

Wer sich einmal mit der Verknüpfung verschiedenster Dienste beschäftigt hat, der wird früher oder später auch bei IFTTT (If this, then that) gelandet sein. Ein Dienst, der auf offizielle Schnittstellen zugreift und auf diese Weise zu einem Zusammenspiel bringt. Das ganze ist nicht nur auf Smart Home-Dienste- und -Systeme gemünzt, sondern auch auf ganz allgemeine Webdienste wie Google Docs, Twitter, Dropbox und Co. Beispiele zu nennen ist schwer, da sich eine Vielzahl an Diensten mit einer noch höheren Vielzahl an Möglichkeiten multiplizieren. Es kommt immer darauf an was euch zu durch den Kopf geht, denn die Möglichkeiten die IFTTT bietet, gehen weiter als das, was man bei den ersten Gehversuchen meint zu benötigen. Bislang ließ sich der Dienst kostenfrei nutzen, nun hat man mit IFTTT Pro ein monatliches Abo vorgestellt, welches zusätzliche Funktionen bietet, gleichzeitig aber auch die kostenlose Nutzung beschränkt.

‎IFTTT
‎IFTTT
Entwickler: IFTTT
Preis: Kostenlos
IFTTT
IFTTT
Entwickler: IFTTT, Inc
Preis: Kostenlos

Die wohl größte Einschränkung: Mit kostenlosem Account lassen sich zukünftig nur noch drei Applets erstellen, wer mehr benötigt, der muss auf das besagte Pro-Abonnement setzen. Dafür gibt es dann aber auch anspruchsvollerere Automatisierungen, die Daten aus verschiedenen Quellen abfragen und auch mehrere Aktionen auslösen können. Beispielsweise könnt ihr Abends euren Google-Kalender und Slack abfragen und anhand dessen entscheiden, ob ihr eure Philips-Hue-Leuchten einschaltet und eine bestimmte Wiedergabeliste via Spotify wiedergeben wollt.Durch die gezielten Abfragen und bedingter Logikabzweigungen geht es also etwas weg von der Verzahnung zweier Dienste, hin zu einem mehr an „smarter“ Automatisierung. Ein paar Beispiele zu den Filtern findet ihr auf dieser Hilfeseite.

IFTTT Pro soll monatlich 9,99 US-Dollar veranschlagen, wer sich aber frühzeitig für ein Pro-Upgrade entscheidet, der kann noch bis zum 7. Oktober 2020 günstiger wegkommen. Als Einführungsangebot habt ihr als Early Adopter die Möglichkeit, einen eigenen Preis pro Monat festzulegen. Gefordert werden aber mindestens 1,99 US-Dollar, außerdem gilt dieser Preis nur für das erste Jahr des Abos. Laut den Machern sind die 9,99 USD bis dato ebenfalls noch nicht in Stein gemeißelt, vielmehr möchte man durch das „Paid your own price“ Feedback sammeln. Ich würde tippen, dass der aufgerufene Zehner etwas zu hochgegriffen ist; persönlich hätte ich den Dienst um die 5 Euro gesehen. Aber ich gehöre auch nicht zu den großen IFTTT-Nutzern, wer den Dienst exzessiv nutzt, der wird in den 10 USD sicherlich einen Mehrwert sehen. Wie schaut es denn so bei euch aus?

Update 17. September 2020: Wie die Macher nun per Mail verkündet haben, gilt der Early-Adopter-Preis nicht mehr nur für das erste Jahr, sondern dauerhaft. Wer also bis zum 7. Oktober ein Abo abschließt, der behält den von sich vorgeschlagenen Preis – bis es irgendwann doch zu Änderungen kommt, natürlich.

Quelle IFTTT

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