IFTTT wird zu IF und drei neue Apps für iOS und Android

Marcel Am 20.02.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:26 Minuten

ifdo

Der Automatisierungsdienst IFTTT hat sich ein klein wenig neu erfunden und arbeitet fortan unter dem Namen IF, ebenso hat man drei „Do“-Apps für iOS und Android veröffentlicht, mit denen man vor allem auf Einsteiger aus ist.

Den Dienst IFTTT (If this, then that) hatte ich schon so einige Male im Blog, aber wer den Dienst noch nicht kennen sollte: Mittels IFTTT lassen sich verschiedenste Webdienste miteinander verknüpfen. So wäre es zum Beispiel möglich, Bilder, auf denen ihr auf Facebook markiert wurdet, automatisch in eure Dropbox zu laden, in Feedly markierte Artikel in Pocket zu kopieren und und und. Durch die breite Unterstützung von zahlreichen Diensten und etlichen API-Schnittstellen wie zum Beispiel für Netatmo und WeMo sind die Möglichkeiten quasi fast unbegrenzt und nur durch eure Phantasie (und natürlich euren Bedürfnissen) beschränkt.

Seit einiger Zeit hat man auch eine entsprechende Apps für iOS und Android im Angebot, durch die die Möglichkeiten nochmals erweitert wurden. Extremst umfangreich, extremst mächtig. Was für zum Nerd-Fang von Vorteil ist, dürfte aber den eher „einfachen“ Nutzer etwas irritieren, denn wirklich leicht fällt der Einstieg in IFTTT nicht gerade. Aus diesem Grunde hat man sich ein wenig neu erfunden und möchte sich zukünftig vor allem für Einsteiger übersichtlicher präsentieren, weswegen man sich symbolisch dazu entschlossen hat, fortan nur noch unter dem Namen IF zu agieren.

Gleichzeitig hat man aber – neben einem kleineren Update für die regulären Apps – auch drei neue Apps für iOS und Android in petto, die allesamt auf den Namen „Do“ hören. Der Unterschied zu den Automatisierungs-Rezepten für’s Web: Aktionen werden nicht automatisch getriggert, sondern müssen von euch manuell ausgelöst werden. Beispiel: Ihr könnt eine Aktion erstellen, welche die Kamera-App öffnet, ein Foto schießt und dieses direkt automatisch zu Facebook oder zu Twitter hochlädt. Oder ihr verschickt eine vordefinierte E-Mail mit eurem Standort an eine bestimmte Adresse. Oder oder oder.

Die App Do Button ist dabei eine abgespeckte IFTTT-App, die eben allgemein gehaltene Aktionen durchführt – wie zum Beispiel den erwähnten Standort-Versand per Mail, das belegen der nächsten Stunde im Kalender und ähnliches. Do Camera hingegen legt den Fokus auf Bilder beziehungsweise die Kamera und teilt Bilder in verschiedenen Netzwerken oder passt die Farbe eurer Philips hue-Lampen an ein Bild an. Do Note hat sich auf Texteingaben spezialisiert und ermöglicht eben nach Eingabe eines Textes das Teilen in mehreren Netzwerken, erstellt Termine und dergleichen. Pro App lassen sich dabei maximal drei Rezepte aktivieren, was wohl der Einfachheit dienen soll.

Alles in allem kann man sicherlich sagen, dass man mit Do eine abgespeckte Variante der IFTTT-Rezepte auf die Geräte bringt. Die Erstellung von Aktionen geht einfach von der Hand, auch weil die Möglichkeiten eben doch ein wenig begrenzter sind. Sicherlich kein schlechter Schachzug von IFTTT, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass man die Do-Funktionalitäten auch in die reguläre App bringt, denn so müsste man nun vier Apps für nahezu den gleichen Zweck installieren – andererseits kann man die drei Do-Apps deutlich differenzierter Betrachten, was eben gerade für die Zielgruppe deutlich verständlicher sein sollte als eine große App. Ich bin gespannt was man noch so in der Hinterhand hat…

IFTTT
IFTTT
Entwickler: IFTTT
Preis: Kostenlos
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.
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IFTTT
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Quelle IFTTT Blog

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