iMacom­panion: USB-Anschluss des iMacs an die Vorder­seite bringen

Am 05.03.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:09 Minuten

So ein iMac ist eine tolle Sache, denn im Vergleich zu vielen anderen All-in-One-Geräten macht vor allem das aktuellste Modell auch in Sachen Optik einiges her. Einzig und allein die Sache mit den USB-Anschlüssen kann etwas nervig sein, gerade dann, wenn man häufiger mal USB-Sticks, Kamera oder dergleichen an seinen Mac anschließen möchte und keine Lust hat, Kabel dauerhaft einge­steckt zu lassen. Denn konstruk­ti­ons­be­dingt befinden sich die vier USB-Anschlüsse an der Rückseite des iMacs, ein blindes Einstöpseln ist zwar möglich, aber doch recht nervig – nicht nur, dass man erst einmal die richtige Position erfühlen muss, auch der USB-Stecker muss korrekt herum sein. Für derartige Zwecke gibt es natürlich USB-Hubs, von denen ich persönlich kein Freund bin, oder aber Lösungen wie zum Beispiel der Bluelounge Jimi – oder aktuell der iMacom­panion, den ich mir einmal genauer anschauen konnte. 

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Im Grunde handelt es sich bei dem iMacom­panion um ein kleines Gadget, welches den USB-Anschluss eures iMacs an die Vorder­seite des Rechners verlegt. Die Idee ist einfach: Der iMacom­panion wird einfach per Klebepad auf den Standfuß des iMacs geklebt, dank kleiner Kerbe lässt sich dieser auch recht bündig positio­nieren. Das Anschluss­kabel ist etwa 55 Zenti­meter lang und so flach, dass es sich problemlos unter den Standfuß hindurch­führen und rücklings einstecken lässt – so sieht man von vorne kein Kabel. 

Optisch hat man sich dabei passen­der­weise 1:1 am iMac orien­tiert, sowohl farblich, als auch vom Material her sind keine Unter­schiede zum Apple-Rechner sichtbar. Natürlich fällt der kleine Front-Anschluss am Standfuß deutlich ins Auge, dennoch ist er aufgrund der Materialien und der geringen Spaltmaße weit davon entfernt, wie ein Fremd­körper zu wirken. Übrigens lässt sich der Anschluss auch wieder Entfernen und erneut aufkleben – praktisch, wenn man sich zum Beispiel mal einen neuen Mac zulegt. Ein dauer­haftes Abnehmen und Ankleben ist aber natürlich nicht vorge­sehen.

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Technisch bedingt kommt der iMacom­panion jedoch nur mit einem USB-2.0-Anschluss daher, was letztlich darin begründet ist, dass Kabel für USB 3.0 deutlich dicker sind als jene Kabel der Vorgänger-Spezi­fi­kation. Die Hersteller betonen jedoch, dass man immer auf der Suche nach einem entspre­chend dünnen Kabel für USB 3.0 ist, solange aber muss man eben auf die Geschwin­dig­keits­vor­teile verzichten und sich mit USB 2.0 zufrieden geben. 

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In meinen Augen stellt das kleine Gadget dennoch eine nette Ergänzung dar. Auf USB-Hubs habe ich persönlich eben wie gesagt keine Lust und der Bluelounge Jimi gibt mir irgendwie immer ein wenig das Gefühl, dass ich mit dem Teil mehr als vorsichtig umgehen muss, damit mir der kleine Helfer beim Einstöpseln eines USB-Sticks nicht abbricht. Der iMacom­paion hingegen hält nicht nur stark an seinem Platz, sondern macht auch beim Ein- und Ausstöpseln verschie­denster Sticks und Kabel einen guten Eindruck. Einzig und allein der etwas hohe Preis von rund 40 US-Dollar (etwa 35 Euro) könnte die Freude ein wenig trüben – aber Mac-Nutzer sind es ja gewohnt, für Mac-Zubehör mal etwas mehr ausgeben zu müssen.

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