Infuse 7 für iOS, Apple TV & macOS bringt überarbeitete Oberfläche und Listen

Marcel Am 06.05.2021 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:49 Minuten

Die Entwickler von Firecore haben Version 7.0 ihres Media-Center für iOS, tvOS und macOS veröffentlicht. Die neue Version bringt unter anderem eine neue Oberfläche und angeheftete Listen mit sich.

Wer nicht auf reine Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime, Apple TV+ oder weiteren der zahlreich vertreten Diensten setzt, sondern bevorzugt seine heimische digitalisierte Videosammlung zugreifen möchte, der wird sicherlich mal bei Infuse gelandet sein. Quasi eine Alternative zu Media-Center wie Plex oder Kodi, aber nahezu perfekt angepasst an iOS, Apple TV und inzwischen auch macOS. Infuse ist im Apple-Ökosystem quasi die eierlegende Wollmilchsau und versteht sich auf nahezu allen möglichen Videoformaten, die entweder lokal vom Gerät wiedergegeben oder aber von einem NAS, einem anderen unterstützten Server oder auch direkt aus der iCloud oder Dropbox gestreamt werden können. Darüber hinaus bietet Infuse eine Vielzahl an Zusatzfeatures, darunter beispielsweise der Download von Metainformationen, eine Trakt.tv-Implementierung, sowie Untertitel. Dank iCloud ist das ganze auch zwischen allen Plattformen und Endgeräten synchron.

Die jüngst veröffentlichte Version 7.0 bringt eine neue, überarbeitete Oberfläche mit, die deutlich stärker auf Fan-Arts Gebrauch macht, um euch für euren Filmabend in Stimmung zu bringen. Auch die Suche nach TV-Sendungen unter iOS wird mit den neuen Miniaturansichten für Episoden etwas bunter und verspielter. Eine weitere große Optimierung hat der Startbildschirm erhalten, der noch mehr als bisher als Dreh- und Angelpunkt dienen soll. So lassen sich nun Listen mit Inhalten, auf die ihr am häufigsten zugreift, am Startbildschirm anheften. Listen können zum Beispiel kürzlich hinzugefügte Filme, ungesehene TV-Episoden oder Filme mit einer bestimmten Altersfreigabe oder aus einer bestimmten Zeit enthalten. Zum Bearbeiten könnt ihr einfach auf die Schaltfläche „Bearbeiten“ auf der Startansicht klicken.

Die Mac-App an sich ist gar nicht mehr so neu, ist aber nach längerer Betaphase aber nun offiziell veröffentlicht worden – und läuft natürlich sowohl auf Intel- als auch auf M1-Macs. Die Grundversion von Infuse lässt sich wie gewohnt kostenlos nutzen, lässt allerdings Funktionen wie das Streamen via AirPlay oder Google Cast, HD Quality Audio, iCloud-Sync und Cloud-Streaming vermissen. Diese gibt es nur mit Infuse Pro, welches im Abo mit 0,99 € pro Monat bzw. 9,99 € im Jahr zu Buche schlägt. Diejenigen Nutzer, die eine ältere Standalone-Version (ab Infuse 4) nutzen, können Infuse Pro ein Jahr lang kostenlos ausprobieren. Wer einen Einmalkauf bevorzugt, der muss mit rund 75 Euro deutlich tiefer in die Tasche greifen. Ja, Infuse hatte es preislich schon immer in sich, allerdings bekommt man auch viel geboten. Wer eigene Medieninhalte unter iOS, tvOS oder macOS abspielen möchte, der kommt meiner Meinung nach nur schwer an Infuse nicht vorbei.

‎Infuse 7
‎Infuse 7
Entwickler: Firecore, LLC
Preis: Kostenlos+
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Quelle Firecore

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