iOS: Reminder 3.0 heißt nun Memento und bringt viele Neuerungen mit

Marcel Am 29.01.2019 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:41 Minuten

Mark DiFranco hat mit Reminder seit gut einem Jahr eine App in petto, die bei mir regelmäßig zum Einsatz kommt. Letztlich nicht mehr als ein Aufsatz für die Apple eigenen iCloud Erinnerungen, die aber optisch sehr viel ansprechender daherkommt. Klar gibt es genügend Alternativen rund um das Thema To-Do-Listen, mir persönlich reichen aber die Apple Erinnerungen – nur optisch machte die offizielle App nur wenig Spaß. Reminder aber ist eine sehr schmucke App, die übersichtlich ist und die vorhandenen Funktionen schnell und einfach erreichbar macht. Ich habe in den letzten Jahren so einige To-Do-Apps ausprobiert und bin bei keiner so lange geblieben, wie bei Marks Reminder. Nun ist die App in Version 3.0 veröffentlicht worden und hört von nun an auf den Namen Memento. Entwicklerentscheidungen muss man nicht immer mögen.

‎Memento - Erinnerungen
‎Memento - Erinnerungen
Entwickler: Mark DiFranco
Preis: 4,49 €

Mit der Version 3 bringt Memento nun auch eine App für die Apple Watch mit, die sich wie die iOS-App funktionell nur bedingt von Apples eigener App unterscheidet. Aber auch hier gilt wieder: Alles ist etwas schlichter und moderner gestaltet und man erreicht bestimmte Funktionen etwas schneller und strukturierter. So könnt ihr nun direkt am Handgelenk eure Listen und Erinnerungen einsehen und Aufgaben als erledigt markieren, ebenso steht euch eine Komplikation zwecks schnellem Aufruf der Watch-App zur Verfügung. Eine Steigerung der Produktivität gibt es auch für iPad-Nutzer, denn Memento bringt nun auch Tastatur-Shortcuts mit, womit sich die App noch flotter bedienen lässt. Weitere Kleinigkeiten, die aber viel ausmachen: Benutzerdefinierte Zeitvorlagen (z.B. „Heute Abend“, „Morgen früh“, etc. pp.) ermöglichen ein schnelleres Erstellen von Aufgaben, Links können in eurem favorisierten Browser geöffnet werden und es gibt einen automatischen Wechsel zwischen hellem und dunklen Theme je nach Tageszeit.

Wie gesagt: Eigentlich nicht mehr als eine alternative UI für die iCloud-Erinnerungen und damit funktionell immer an die Apple-Implementierung gebunden. Was DiFranco aber aus der App herausgeholt hat ist eine starke Leistung. Er optimiert das Nutzererlebnis rund um die Erinnerungen herum, ohne aber die Erinnerungen auf dem Mac inkompatibel zu machen. Leider stieg mit voranschreitenden Funktionsumfang auch der Preis der App – von vormals 2,29 auf inzwischen 3,99 Euro. Aber: Wäre es mir noch immer wert. Wer also bisher mit keiner Aufgabenverwaltung richtig warm geworden ist, zum Beispiel weil sie für die eigene Anwendung zu mächtig ist oder weil man keine Lust auf einen zusätzlichen Account hat, der sollte sich Reminder Memento einmal anschauen.

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