iRingg: Klingeltöne schnell erstellen und kabellos aufs iPhone kopieren 📱🎶

Marcel Am 09.04.2018 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:49 Minuten

Eigene Klingeltöne auf dem iPhone nutzen? Ja, ist möglich. Ist es komfortabel? Nein, definitiv nicht. Entweder man muss für die kurzen Sound-Schnipsel rund 0,99 € im iTunes Store auf den Tisch legen oder aber selbst etwas Hand anlegen und die selbst erstellten Klingeltöne dann zu iTunes hinzufügen und auf diesem Wege mit dem iPhone synchronisieren. Ist in etwa so, als von Berlin nach Hamburg über München zu fahren. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumindest nicht, wenn es nach den Entwicklern von Softorino geht, die sich in der Vergangenheit beispielsweise mit dem simplen Converter WALTR 2 einen Namen in der iOS-Welt gemacht haben. Diese haben nun nämlich mit iRingg ein kleines Tool für macOS und Windows veröffentlicht, mit dem sich schnell eigene Klingeltöne erstellen und diese kabellos aufs iPhone befördern lassen.

Funktioniert ganz easy: Zunächst könnt ihr innerhalb der App nach bestimmten Songs oder Sounds suchen, iRingg nutzt hierbei YouTube und SoundCloud als Quellen und greift hierbei den Audio-Part ab. Alternativ könnt ihr aber auch lokal vorliegende Audio-Dateien ins Anwendungsfenster ziehen. Im Anschluss könnt ihr in einem Editor den gewünschten Ausschnitt (Klingeltöne dürfen bekanntlich maximal 30 Sekunden lang sein) auswählen und auch noch eigene Sounds hinzufügen. Letztere könnt ihr entweder selbst einsprechen oder aber aus einer Liste an SndMojis (Sound-Emojis) auswählen – so eine blökende Kuh, ein Rülpsen oder andere Sounds kommen ja immer gut an. Habt ihr euren Ton dann fertig kreiert, könnt ihr diesen im Anschluss entweder lokal speichern oder direkt auf euer iPhone pushen. Letzteres klappt auch via WiFi-Verbindung, sofern ihr euer iPhone zuvor einmal mittels Kabel verbunden habt während iRingg lief.

Funktioniert wirklich einfach und schnell, deutlich komfortabler als die Umwandlung und der Sync via iTunes. Das aber lassen sich die Entwickler auch ordentlich bezahlen, denn nach Ablauf der Testphase schlägt iRingg mit rund 20 US-Dollar zu Buche, also etwa 16 Euro. Finde ich für das aktuell gebotene viel zu hoch gegriffen, es fehlen einfach zu viele Funktionen. Beispielsweise lässt sich nur ein iPhone mit Klingeltönen befüllen, Töne können nicht gleichzeitig gespeichert und aufs Gerät geladen werden, man kann die Namen der Töne nicht manuell anpassen und es lassen sich auch keine Klingeltöne auf dem iPhone löschen. Wäre all das integriert, könnte ich den Preis noch verstehen. Aber: Zumindest die letzten drei Punkte sollen mit kommenden Updates nachgereicht werden. Bis dahin ist es aber nur eine teure Beta-Version für Hardcore-Klingelton-Wechsler…

iRingg für macOS & Windows herunterladen

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