iTunes-Mockup von Todor Russanov räumt ordentlich auf

Am 15.07.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:13 Minuten

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Bekanntlich ist iTunes ein zentraler Bestandteil des Apple’schen Ökosystems – ohne iTunes ging bisher eigentlich kaum etwas, vor allem im Zusam­men­spiel mit einem iPhone, iPad oder iPod. iTunes war schon immer eine Art eierle­gende Wollmilchsau: Musik, Filme und Serien, Klingeltöne, Apps, Bücher – alles, was man so in digitaler Form im Apple’schen Ökosystem erwerben kann, lässt sich über iTunes erwerben. Mit dem jüngsten Update hat auch Apple Music Einzug gefunden – und meiner Meinung nach hat sich Apple hiermit etwas übernommen. Musik von der Platte oder doch aus Apple Music? Ich finde, dass der Streaming-Dienst nur sehr halbherzig imple­men­tiert worden ist. Sicherlich Geschmacks- und Gewöh­nungs­sache, derzeit kommt es mir aber sehr verworren vor. 

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Der Designer Todor Russanov hat sich einmal dran gemacht und versucht, die iTunes-Oberfläche ein wenig zu verein­fachen und einheit­licher zu gestalten – genau das ist das Problem, welches mit steigender Anzahl der Features gerne etwas vernach­lässigt wird. Heraus­ge­kommen ist eine recht ansehn­liche UI: Zwar sind die knalligen Farben der „Sectionbar“ Geschmack­sache, sie fügen sich aber gut in die leicht überar­beitete Oberfläche ein und machen deutlich, in welchem Bereich sich der Nutzer aktuell befindet. 

Auch die restliche Umsetzung gefällt mir auf den ersten Blick ganz gut und macht vor allem die eigene Musik-Library wieder ein wenig struk­tu­rierter und übersicht­licher. Die umgestaltete Bedien­leiste und der Darkmode sind sehr gelungen, auch dies dürfte Apple aus meiner Sicht gerne so übernehmen. Mal abwarten, ob Apple mit dem Release von El Capitan auch ein iTunes 12 veröf­fent­licht und was man sich hierfür so vorge­nommen hat – eine kleine Überar­beitung kann definitiv nicht schaden. 

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via @apfelpage_detompeham Quelle Medium