JUKE: Noch ein Streamingdienst aus dem Hause Media-Saturn

Marcel Am 03.04.2012 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:40 Minuten

Streaming ist derzeit in ganz groß in Mode – günstig an massig Musik kommen. JUKE ist ebenfalls so ein Streamingdienst der aus dem Hause Media-Saturn (Media Markt & Saturn) stammt. Für 9,99€ im Monat gibt es laut JUKE 15 Millionen Songs, inklusive Webapp, Apps für iOS und Android, sowie einen Offlinesupport für mobile Geräte. Für Neukunden gibt es 30 Tage kostenlos testen.

Im Prinzip gibt es nicht viel zu JUKE zu sagen: Die Songauswahl ist nicht besser oder schlechter als bei Spotify und Rdio – viele meiner Favoriten fehlen halt. Die Webapp läuft flüssig, könnte aber schicker sein.

Zumindest die App für iOS kann (bis den fehlenden AirPlay-Support ;)) überzeugen, ich finde sie sehr schick und übersichtlich, auch wenn sie ein paar Features mehr vertragen könnte. Einzelne Songs und ganze Playlisten können als Favorit markiert werden und somit für den Offlinemodus heruntergeladen werden – natürlich immer solange man das Abo besitzt. Nichts neues also.

Ein solider Dienst – doch finde ich Spotify und Rdio noch immer wesentlich stärker. Schickere Webapp, Apps für alle gängigen Systeme (iOS, Android, Windows, Mac OS X, …) und preislich tun sich die verschiedenen Anbieter eh nichts…

Doch solange wie es keine anständigen mobilen Flatrates gibt, werden sich die Streamingdienste wohl nicht gänzlich durchsetzen. Zuhause ist es nett, aber unterwegs wird es dann schwierig – sofern man nicht immer Offline abgleicht. Und dann würden (zumindest bei JUKE, andere Apps „finden“ auch die iPod-Songs) meine eigenen Favoriten fehlen. Daher bleibe ich bei meinem Fazit und meinen Wünschen:

Was ich mir wünschen würde, wäre eine Kombination aus Spotify und iTunes Match: Eigene Songs hochladen, sofern sie nicht auf der Plattform verfügbar sind. Somit könnte man seine eigenen Songs immer und überall hören, plus zusätzliche Songs aus dem Portal. Denn irgendwelche Songs fehlen immer – und gerade bei mir fehlt eine Menge. Insgesamt kann man sagen, dass der “Mainstream” und die typischen Charts überall verfügbar sind. Deutscher Rock zum Beispiel sucht man vergebens – auch die ganz großen Onkelz, Hosen, Ärzte, Rammstein … allesamt sind nirgends wo zu finden. Von unbekannteren Bands mal ganz zu schweigen. ;)

Dann hätte man seine gesamte Musiksammlung – sowohl Streaming“ware“ als auch gekaufte – kompakt an einem Ort. Fehlt dann nur noch eine brauchbare und bezahlbare Datenflat – hey, Spotify, wäre das nicht was? Spotify Mobil?

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