Kickstarter-Projekt: Infini­teUSB ist Stecker und Hub in einem

Am 24.03.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:38 Minuten

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Mit dem neuen MacBook hat Apple sicherlich einen Trend losgelöst, den wir in Zukunft häufiger gerade an mobilen Ultra­books vorfinden dürften: Der Verzicht auf USB-Slots und andere Anschlüsse und auch wenn es bei Apple erst einmal für einen kleinen Aufschrei gesorgt hat, so glaube ich fest daran, dass andere Hersteller hier nachziehen und ihre ultra­mo­bilen Notebooks zukünftig ebenfalls nur noch mit einem univer­sellen USB-Typ-C-Anschluss auf den Markt bringen. 

Aber das ist erst einmal Zukunfts­ge­schichte, dennoch ist es bereits jetzt so, dass zahlreiche Ultra­books (wie die alten Netbooks) mit einem oder zwei USB-Anschlüssen auskommen müssen. In der Regel dürften diese mobil ausrei­chend sein, aber gerade im Hotel oder Zuhause kann es doch mal vorkommen, dass man die ein oder anderen Geräte gleich­zeitig anschließen möchte. Die Lösung wäre ein USB-Hub – oder ein USB-Kabel mit integriertem USB-Hub, wie Infini­teUSB, ein aktuelles Projekt auf Kickstarter. 

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Hierbei handelt es sich um ein einfaches USB-Kabel, welches an der einen Seite den typischen Stecker beher­bergt – je nach Auswahl und Gerät eben MicroUSB, Lightning oder auch einen weiblichen USB-Stecker. Auf der Seite welche in das Notebook gestöpselt wird findet man wie gewohnt einen USB-Stecker vor, in so weit wäre es also ein handels­üb­liches Kabel. Die Beson­derheit steckt aber in dem gewin­kelten Kopf des USB-Kabels, denn hier gibt es eben nicht nur den regulären USB-Stecker, sondern auch einen Erwei­te­rungsport in dem wiederum ein weiteres USB-Kabel Platz findet. So lassen sich mehrere Infini­teUSB-Kabel mitein­ander verbinden und gemeinsam an einem Steck­platz nutzen – laut Hersteller „unendlich“ viele, letztlich aber kommt es natürlich auf die notwendige Strom­ver­sorgung an, denn eine externe Strom­quelle bietet das „USB-Hub-Kabel“ nicht. 

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Dennoch eine wie ich finde sehr clevere Lösung, die durch unter­schied­liche Farben und magne­ti­schen Köpfen zwecks einfa­cheren Transport ohne Kabel­salat weiter ergänzt wurde. Aktuell gibt es Infini­teUSB zwar nur als USB-Typ-A, eine Version mit USB-Typ-C ist jedoch geplant und dürfte auf kurz oder lang ebenfalls irgendwann folgen. Geplant hat man eine Finan­zie­rungs­summe von rund 10.000 US-Dollar, aktuell steht man aller­dings bereits bei 40.000 US-Dollar – bei noch 28 laufenden Tagen. Wer Interesse hat: Es gibt unter­schied­liche Pakete, das günstigste beginnt derzeit bei 14 US-Dollar für ein Kabel, für 60 US-Dollar gibt es fünf verschiedene Kabel – je nachdem, wie schnell ihr zuschlagt.

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