Kin Calender: Kalender-App auf den Spuren des Sunrise Calendar

Marcel Am 19.09.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:22 Minuten

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Der Sunrise Calendar konnte vor einiger Zeit nicht gerade wenig Nutzer von sich überzeugen, wurde dann im letzten Jahr von Microsoft übernommen und seit September-Beginn sind sämtliche Apps aus den App Stores entfernt worden – und viele Nutzer schauten in die Röhre. Ja, es gibt duzende Alternativen, auf der iOS-Plattform wären hier Fantastical, Calendars 5 und der kostenlose Google Kalender zu nennen; Android-Nutzer sollten sich einmal Today Calendar Pro anschauen, wenn der Google Kalender mal nicht reichen sollte. Dennoch: Der Sunrise Calendar hatte seine Vorzüge: Nicht nur, dass man auf nahezu jeder Plattform zu finden war, vor allem die Integration von Drittanbieter-Diensten wie Trello, Wunderlist, Facebook und Co. stieß auf viel Gegenliebe.

Aber nu denn, ist eben nicht mehr und als Sunrise-Fan schaut man erst einmal in die Röhre. Nun aber macht sich ein anderer Kalender auf, auf den Spuren des Sunrise Calendar zu wandeln: Kin Calendar. Aktuell nur als Beta mit Einladung und als reine Web-App zu haben, präsentiert sich der Kalender aber bereits ganz solide. Schlichte und aufgeräumte Oberfläche, Browser-Benachrichten, außerdem lassen sich eben nicht nur Termine mit dem Google Kalender und Outlook synchronisieren, sondern es lassen sich auch andere Netzwerke wie Facebook, Eventbrite, GitHub, Meetup, Trello und Wunderlist mit dem Kalender vernetzen. Sprich: Keine komplett eigenständige Plattform, vielmehr ein kleines Tool, dass die verschiedenen Datenquellen wie auch Sunrise zusammenführt.

Momentan noch eine recht banale Sache, mit so einer Web-App kommt man 2016 nicht mehr weit. Aber: Eine native iPhone-App befindet sich aktuell in der Entwicklung, weitere Apps für Android, macOS und Windows 10 (Mobile) stehen ebenfalls mittelfristig auf dem Plan. Gleiches gilt auch für den funktionellen Ausbau (u.a. wiederkehrende Termine, Multi-Timezone, Kalender-Sharing u.v.m.), sowie die Integration von weiteren Diensten wie ToDoIst, Evernote, LinkedIn und Co. Funktionen lassen sich an dieser Stelle vorschlagen, auch gibt es Einsicht in die öffentliche Roadmap. Definitiv eine Geschichte, die man einmal im Blick haben sollte. Wer sich den Kin Calendar einmal selbst anschauen möchte: Hier gehts zur Beta-Anmeldung.

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