Launcher für iOS kehrt zurück: App-Starter in der Mitteilungszentrale

Marcel Am 19.03.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:30 Minuten

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Totgesagte leben länger – so oder so ähnlich könnte man die Situation rund um die iOS-App Launcher betiteln, denn nach einem knappen halben Jahr kehrt die App in den App Store zurück.

Kurzer Reinholer: Mit Hilfe der in der Grundversion kos­ten­losen App lassen sich näm­lich Schnell­zu­griffe auf Kon­takte, Apps und Web­seiten ein­fach als Widget in die Mit­tei­lungs­zen­trale ver­frachten, von wo aus sich diese dann um­ge­hend und per ein­fa­chem Tap starten lassen. Dabei seid ihr aber zum Bei­spiel nicht nur auf das ein­fache Starten von Apps oder dem Auf­rufen von Kon­takten ge­bunden, son­dern könnt auch di­rekt vor­de­fi­nierte Ak­tionen starten.

SMS an Kon­takt XY, Na­vi­ga­tion zur Adresse eines Kon­taktes, Ab­setzen eines vor­ge­fer­tigten Tweets und der­ar­tige Schnellak­tionen, so­fern von den ent­spre­chenden Apps unterstützt. Die kos­ten­lose Ver­sion von Laun­cher er­mög­licht euch dabei das Hin­zu­fügen von sieben Verknüpfungen, wer mehr be­nö­tigt, der muss für 2,69 Euro per In-App-Kauf auf die Pro-Version upgraden.

Kurz nach der Veröffentlichung der App hat Apple dem dann einen Riegel vorgeschoben und die App aus dem App Store entfernt – laut Apple sollten Widgets auf interaktive Elemente wie eben zum Beispiel Buttons verzichten, was aber immer wieder für Unklarheiten sorgte, denn merkwürdigerweise beließ man andere Apps wie zum Beispiel Neato (wenn auch nach Diskussionen mit den Entwicklern) im Store.

Nun hat Apple in der Zwischenzeit scheinbar intern offiziell die Restriktionen gelockert, sodass auch Launcher einen neuen Versuch wagen konnte und von den Apple-Prüfern durchgewunken wurde, sodass die App ab sofort wieder in allen App-Stores aufgefunden werden kann (mehr Infos gibt es bei MacStories). Bleibt noch zu hoffen, dass Apple seine Restriktionen vor allem in Bezug auf Standard-Apps mit iOS 9 nochmal grundsätzlich überdenkt – nach den Extensions wäre dies ein logischer Schritt.

via MacStories

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