Lens Blur für den Mac: Bilder schnell und einfach mit Blur- und Bokeh-Effekten versehen

Marcel Am 25.04.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:15 Minuten

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In letzter Zeit gab es gerade für den Mac zahlreiche Apps, die euch bei dem Verfeinern von Bildern zur Hand gehen wollen und dabei unterschiedliche Ansätze verfolgen. Snapheal löscht so zum Beispiel Teilbereiche aus Bildern, Focus 2 bringt unterschiedliche Unschärfe-Effekte auf die Bilder und Intensify möchte sich als universeller Bildoptimierer einen Namen machen. Doch auch der so genannte Bokeh-Effekt wird immer beliebter, hat sicherlich schon jeder einmal gesehen – die Google-Bildersuche kann hierbei hilfreich sein. Und genau in diese Kerbe schlägt eine Mac-App namens Lens Blur, welche sich selbst als den genauesten Objektiv-Simulator auf dem Markt. Die Oberfläche kommt dabei recht spartanisch daher: Es gibt ein großes Vorschaubild, die Bedienelemente befinden sich dabei in einem ausgelagertem Popup. Hier kann man nun verschiedene Änderung vornehmen, die sich sofort auf die Vorschau auswirken:

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So kann man hier zwischen verschiedenen Objektiven wählen, vom virtuellen Objektiv bis hin zu emulierten Canon- und Nikon-Objektiven stehen hier rund fünf Möglichkeiten zur Wahl. Ebenso lässt sich ein vordefiniertes Preset auswählen: Lens Blur, Bokeh Photography und Abstract Background. Wem das jedoch nicht reicht, der kann Regler für die Stärke der Unschärfe, der Helligkeit, den Details und der Helligkeit der Bokeh-Formen von Hand regeln, ebenso lässt sich auch die Form der Kreise variieren.

Neben diesem reinen Unschärfe- und Bokeh-Effekt lässt sich auch ein Canon-Objektiv auswählen, mittels welchem man einen Soft-Filter über das Foto legen und dieses somit ebenfalls noch etwas interessanter gestalten kann. Auch hier gibt es eben wieder die Möglichkeit, die Stärke des Soft-Effektes und die genannten Regler der Blendeneinstellung (Form, Helligkeit und Co.) einstellen zu können.

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Soweit so gut, doch Lens Blur hat noch ein kleines Alleinstellungsmerkmal für jene Nutzer, die mittels erzeugter Bokeh-Bilder zum Beispiel ihr Facebook- oder Twitter-Profil oder eine Webseite aufhübschen wollen. Denn es lässt sich ein Wrapper um das Vorschaubild legen, sodass man hier direkt sehen kann, wie das Bild zum Beispiel als Facebook-Headerbild wirkt. Dabei stehen nicht nur die erwähnten Profile von Facebook und Twitter zur Verfügung, sondern hier stehen auch noch der iPhone Homescreen, eine App UI, Logo, Präsentation und eine Webseite zur Auswahl – kann sicherlich ganz praktisch sein.

Sicherlich handelt es sich bei Lens Blur um eine recht spezielle App. Die so erzeugten Ergebnisse lassen sich zwar auch mit Photoshop und anderen Tools erstellen, hierbei funktioniert es aber sicherlich nicht so schnell und einfach wie mit dem erwähnten Platzhirsch in Sachen Bildbearbeitung. Mit Lens Blur sind Bilder in ein paar Sekunden optisch durchaus aufgewertet – zumindest finde ich, dass sich die Ergebnisse (natürlich je nach Bild) mit Lens Blur wirklich sehen lassen können, ohne dabei allerdings einen Vergleich mit einem „echten Objektiv“ zu haben. Mir gefällt Lens Blur samt Ergebnis eben recht gut, einziger kleiner Wermutstropfen wäre der Preis: So ist die Mac-App aktuell für 8,99 Euro im Mac App Store zu haben und das sogar nur als Einstandspreis – regulär soll der Preis dann wohl auf 17,99 Euro steigen. Ein teurer Spaß, der aber eben auch recht gut funktioniert – ob einem der gewünschte Betrag wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Lens Blur
Lens Blur
Entwickler: NexusHubs Software
Preis: 9,99 €+
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