Living Planet für iOS wandelt Bilder & Videos in Mini-Planeten und Wurmlöcher um

Am 08.12.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:22 Minuten

Zuletzt hatte ich mit Tiny Planets Pro eine recht gelungene App für Windows Phone zum erstellen von „Kleinen Planeten“-Bildern vorge­stellt, nun folgt das ganze in Form von Living Planet auch für iOS. Anders als die WP-App nimmt Living Planet jedoch keine neuen Bilder auf, sondern wandelt lediglich bereits aufge­nommene und gespei­cherte Bilder in einen Tiny Planet um – was letztlich aber natürlich auf’s gleiche rauskommt und man so eben auch bestehende Bilder und Schätze „umwandeln“ kann. 

By the way: Funktio­niert hier sogar nicht nur mit Bildern, sondern auch mit Videos. In Kombi­nation mit einem Timelapse-Video können so ebenso schöne Effekte entstehen, wie zum Beispiel dieses Beispiel aus Tokyo zeigt. Die Nutzung der App selbst ist simpel: App starten, auswählen ob ihr ein Bild oder ein Video erstellen möchtet, das entspre­chende Bild/Video auswählen und schon kann es losgehen. 

Ihr habt eben neben der Möglichkeit, Bilder zu einem Planeten umformen zu können auch die Option, ein Wurmloch daraus zu erzeugen – kann ebenso nett ausschauen, je nach Bild natürlich. Dazu gibt es noch eine ganze Reihe an unter­schied­lichen Filtern zur Hand, von denen fünf erst nach dem Folgen der App auf Instagram freige­schaltet werden. Wer noch mehr Anpas­sungen benötigt, der bekommt die ein oder anderen Möglich­keiten an die Hand gegeben: So lassen sich die Mini-Planeten und Wurmlöcher zum Beispiel drehen und zoomen, der Überblen­dungs­be­reich lässt sich anpassen, wölben und auch die Größe des Bildes lässt sich anpassen. 

Und zu guter Letzt könnt ihr das Bild natürlich auch speichern oder per iOS-Sharing-Menü teilen, das war’s dann aber auch schon – die gespei­cherten Bilder besitzen übrigens eine maximale Breite bezie­hungs­weise Höhe von 2.000 Pixeln (je nach ausge­wähltem Format), Videos hingegen von nur 640 Pixel. Trotzdem durchaus eine nette Sache, können sich Foto-Fans gerne einmal anschauen – die angeschla­genen 1,99 Euro sind durchaus ein fairer Preis.