Mac: Function Key Pro bringt Longpress-Funktionen für die Funktionstasten

Marcel Am 14.11.2022 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:25 Minuten

Die jüngst veröffentlichte Mac-App Function Key Pro ermöglicht es, die Funktionstasten von macOS nicht nur mit einem einfachen Druck zu nutzen, sondern zusätzliche Aktionen bei längerem Drücken festzulegen.

Von Hause aus arbeiten die Funktionstasten auf dem Mac sowohl auf dem Desktop als auch auf einem MacBook identisch: Bei einem einfachen Betätigen werden je nach Taste unterschiedliche Systemaktionen ausgelöst, wie zum Beispiel das Verändern der Helligkeit und Lautstärke, Mediensteuerung oder auch der Spotlight-Suche. Sollen die Funktionstasten innerhalb von Anwendungen den ihnen zugedachten Kurzbefehl auslösen, muss beim Drücken der Taste die FN-Taste auf der Tastatur gedrückt gehalten werden oder aber man lässt standardmäßig immer die Standard-Funktionstasten verwenden (zu finden in den Mac-Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkurzbefehle → Funktionstasten). Soweit, so macOS, kennt ihr ja. Mit Function Key Pro hat die Entwicklerschmiede Bopsoft nun eine App im Angebot, die jene werkseitige Doppelbelegung um eine zusätzliche dritte Belegung erweitert und mit einem längeren Druck weitere Aktionen wie zum Beispiel das Starten bestimmter Anwendungen ausführen kann.

Für jede F-Taste lassen sich Aktionen definieren und auch die Standardfunktionen lassen sich bei Wunsch anderweitig belegen. Wollt ihr also zum Beispiel nicht die Spotlight-Suche aufrufen, sondern jene Taste mit einer anderen Funktion belegen, ist dies ebenso möglich. Hauptantrieb ist aber natürlich die Zuweisung eines längeren Tastendrucks, wobei ihr bedenken müsst, dass dies nur dann greift, wenn ihr auch die regulären Funktionstasten nutzen würdet – also entweder die Einstellung umgestellt habt, dass bei einfachem Druck die F-Tasten gelten oder aber per zusätzlichem Halten der FN-Taste (oder aber man modelt das ganze inklusive Standard-Einstellung komplett um). Neben dem Öffnen von Apps ist auch die Hinterlegung eines Tastatur-Shortcuts möglich, der dann eben virtuell ausgelöst wird, kann ja auch ganz praktisch sein. Wie man sieht: Man kann recht viel ummodeln. Kostenpunkt nach Ablauf der 14-tägigen Testversion: Rund 9 US-Dollar. Wenn man eine Verwendung hat sicherlich ganz nett gelöst.

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