Mac OS X Mavericks: Apple gibt erste Beta von iBooks für den Mac frei

Marcel Am 09.08.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:27 Minuten

Vor ein paar Tagen hat Apple die fünfte Beta von OS X 10.9 „Mavericks“ veröffentlicht, welche zum ersten Mal auch eine Beta von iBooks für OS X beinhaltet – dieses wurde zwar auch schon auf der WWDC 2013 angekündigt und vorgestellt, bislang gab es aber eben nicht mehr dazu. Zeit also, mal einen kleinen Blick in die scheinbar recht frühe Beta von iBooks für OS X zu werfen.

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Nach dem ersten Start bezieht iBooks sämtliche Bücher und PDFs aus iTunes heraus oder gleicht die bereits getätigten Käufe via Apple-ID und iCloud miteinander ab. Letzteres ist natürlich für alles möglich, also nicht nur für die Bücher an sich, sondern auch für Notizen, Lesezeichen, aktuelle Stellen und so weiter. Optisch erinnert der Store logischerweise an den iTunes Store, in welchem sich der iBooks Store bislang befand und nun eben über eine eigene App befüllt werden kann. In iBooks selbst seht ihr dann eben alle eure Bücher, hinzugefügte PDFs. Sortierung nach Autoren und Genre? Check. Listendarstellung? Check. Ebenso können Sammlungen (zum Beispiel „Bücher Marcel“, „Bücher Steffi“ oder ähnliches) erstellt werden, welche ebenfalls über die iCloud synchronisiert werden können.

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Hat man sich für ein Buch entschieden, kann man dies auch direkt am Mac lesen – sofern man es möchte natürlich. Die Funktionen beziehungsweise die Oberfläche sollte jedem, der iBooks auf seinem iPhone oder iPad nutzt, bekannt vorkommen.

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Fährt man mit der Maus über das Fenster beziehungsweise den oberen Bereich, so bekommt man hier noch einige Buttons angezeigt, über die man Lesezeichen setzen, die das Schriftbild verändern oder nach bestimmten Textstellen suchen kann. Auch das kennt man bereits aus iBooks für iOS.

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Im linken Bereich der Buttonleiste gibt es dann einen Button für die Kapitelauswahl und auch Notizen können innerhalb der Mac-App angelegt und bearbeitet werden: Text markieren, rechte Maustaste drücken und schön könnt ihr den Text mit einem virtuellen Permament-Marker in unterschiedlichen Farben markieren und einen kurzen Kommentar verfassen:

Die Einstellungen hingegen sind zwar vorhanden, jedoch eigentlich alles andere als spannend. So kann hier zum Beispiel der iCloud Sync deaktiviert oder aktiviert werden und der Zeilenumbruch angepasst werden. Natürlich gibt es auch hier – man kennt es ja auch iTunes – alle neuen Einkäufe automatisch heruntergeladen und iBooks zwecks Kindersicherung angepasst werden.

Die Grundfunktionen sind zwar vorhanden, aber hier dürfte Apple noch etwas weiterwerkeln, denn zumindest innerhalb von Parallels ist die Performance von iBooks auf dem Mac alles andere als rund – ganz im Gegenteil zu Mavericks an sich, by the way. Neben den grafischen Problemen („Flackern“ der App zum Beispiel) sind auch manche Beschriftungen der Buttons ab und an abgeschnitten, hier und da fehlt noch eine Übersetzung oder ist fehlerhaft („Buch xy gelesen“ statt „Buch xy lesen“ zum Beispiel). Aber die Jungs und Mädels aus Cuppertino haben ja nun auch noch einige Wochen vor sich, OS X 10.9 „Mavericks“ soll bekanntlich erst im Herbst (ich vermute mal Ende September, Anfang Oktober) auf den Markt geworfen werden.

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