Mac: PhotoSweeper 3 veröffentlicht – doppelte Fotos finden und beseitigen

Marcel Am 12.04.2017 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:41 Minuten

PhotoSweeper, ein Mac-Tool zum Aufspüren und Beseitigen von doppelten Bildern auf eurem Mac, ist in der Version 3.0 veröffentlicht worden und bringt einige neue Features mit.

PhotoSweeper habe ich bereits 2013 erstmals vorgestellt, danach noch einmal zum Release der Version 2.0 vor zwei Jahren – ein gelungener Duplikatsfinder, wenn es nur darum geht, doppelte oder ähnliche Bilder von meinem Mac zu verbannen und so mal wieder ein wenig unnötig genutzten Speicherplatz freizuschaufeln. Das Tool kann nicht nur lokale Ordner durchsuchen, sondern arbeitet auch mit Apples Fotos.app, Adobe Lightroom, PhaseOne Capture One und den eingestellten iPhoto und Aperture zusammen. Neben der Suche nach 1:1-Duplikaten im JPEG- oder RAW-Format könnt ihr auch festlegen, wie ähnlich sich die Bilder sein dürfen und auf Wunsch selektiert PhotoSweeper die Duplikate auch schon automatisch anhand verschiedener Kriterien durch oder benennt duzende Dateien nach einem bestimmten Muster oder mit Ersetzungen um.

Nun steht nach langer Entwicklungszeit die Version 3.0 zum Download bereit, die mal wieder ein paar Neuerungen mit sich bringt, mit denen das Durchforsten der gescannten Ordner und Bilder nochmals ein wenig angenehmer und produktiver von der Hand gehen soll. So stellt PhotoSweeper nun die zuletzt geöffnete Arbeitsfläche wieder her, wenn ihr die App einmal geschlossen und erneut geöffnet habt. Auf diese Weise müsst ihr euch nicht auf einmal durch einen Haufen Bilder wühlen, sondern könnt die Putzaktion auch unterbrechen, ohne das Fenster immer geöffnet lassen oder den Scanvorgang neu starten zu müssen. Auch die Touch Bar der neuen MacBook Pro wird mit der Version 3.0 unterstützt, darüber hinaus gab es auch ein paar Optimierungen bezüglich des Speicherverbrauchs und der Performance während des Scanvorgangs und der weiteren Nutzung der App.

Die aber wohl auffälligste Neuerung dürfte der neue „Side-to-Side compare mode“ darstellen. Während der Standard-Scan grundsätzlich alle Bilder eines Ordners vergleicht, lassen sich mit dem „Side to side“-Modus doppelte oder ähnliche Bilder in zwei Ordner-Gruppen finden. Beispiel: Ihr habt eine lokalen Ordner mit Bildern aussortiert und umbenannt und findet daraufhin eine externe Platte mit lokale vorhandenen, aber auch anderen Fotos. Der „Side to Side“-Mode kann diese Fotos nun aufspüren, indem lediglich die Fotos in beiden Ordnern miteinander verglichen und gleiche bzw. ähnliche Fotos aussortiert. Oder aber ihr sucht ein bestimmtes Bild im Ordner, denn auch die Suche nach einem einzelnen Bild wird unterstützt. Sicherlich recht spezielle Fälle, aber durchaus praktisch.

Alles in allem hat man PhotoSweeper also eher punktuell weiterentwickelt, gerade Optimierungen an der Performance nimmt man bei derartigen rechenintensiveren Aufgaben gerne mit. PhotoSweeper 3 schlägt im Mac App Store mit runden zehn Euro zu Buche, wer jedoch bereits die Vorgängerversion gekauft hat, der bekommt das Update auf die Version 3 wie auch schon zuvor als reguläres Update frei Haus geliefert. Natürlich gibt es zum Beispiel mit Photo Duplicate Cleaner auch kostenlose Tools dieser Art, diese sind oftmals allerdings nicht so umfangreich und scannen nicht so ausgereift wie etwa PhotoSweeper oder das noch deutlich teurere Snapselect oder Gemini. Soltet ihr also einmal eure gespeicherten Fotos entrümpeln wollen, kann ein Blick auf PhotoSweeper nicht schaden.

PhotoSweeper
PhotoSweeper
Preis: 10,99 €
  • PhotoSweeper Screenshot
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  • PhotoSweeper Screenshot
  • PhotoSweeper Screenshot
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Promo-Codes gefällig?

Das Update steht wie erwähnt ab sofort im Mac App Store zur Verfügung. Wer PhotoSweeper bis dato noch nicht besitzen sollte, der erhält nun die Chance auf einen von fünf Promo-Codes, die mir die Entwickler zur Verfügung gestellt hat. Machen wir es einmal ganz einfach: Hinterlasst mir einfach einen Kommentar und lasst mal hören, wie ihr eure Fotos auf dem Rechner verwaltet (keine Info, keinen Code ). Die ersten fünf Kommentatoren bekommen einen Code. Sofern ihr als Gast kommentiert (also ohne Social-Login), solltet ihr eine gültige E-Mail-Adresse im entsprechenden Feld hinterlassen, damit ich euch den Code zukommen lassen kann. Das Teilen des Artikels ist natürlich erlaubt, aber keine Voraussetzung. Promo-Codes sind alle weg.

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Kaufempfehlung*

5 Kommentare vorhanden

Ich verwalte meine Fotos bisher ganz einfach mit der Fotos-App. Sind mittlerweile über 36k, wobei ich denke, dass da schon ein paar Duplikate dabei sind.
Backup auf Timemachine und bei Google Fotos sowie in der ICloud – bisher reicht der 200 GB-Speicherplan…

Auch ich verwalte meines Fotos auf dem Mac lokal mit Apple’s Fotos. Früher war’s iPhoto. Bin eigentlich ganz zufrieden bislang und hatte eigentlich keine größeren Probleme. Never touch a Running System. Und Time Machine sorgt natürlich für die nötige Sicherheit.

Thorsten Ebbrecht

Mit Fotos stehe ich auf Kriegsfuß. Habe noch keinen passenden Workflow für mich gefunden. Ich probiere aber viel aus, in der Hoffnung, dass ich die eierlegende Wollmilchsau für mich noch finde. Dementsprechend verteilt sind meine Fotos, hier ein paar und da ein paar. Wird also Zeit auszumisten und den Rest geordnet zusammenzuführen.

ynz ツ ☕♫ ??

Moin,ich verwalte meine Fotos bisher noch ganz altmodisch in einer Ordnerstruktur, also einen Ordner pro Event. Ich habe schon einiges probiert unter anderem auch iPhoto und die neue Fotos-App, wurde damit jedoch nie richtig warm.

Ich habe mir Ordnern angefangen, nachdem iPhoto aber von Fotos.app abgelöst wurde bin ich damit sehr zufrieden; Insbesondere die Gesichtserkennung

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