Mac und Windows: Bilder mittels JPEGmini komprimieren, starke Kompression der Bilder

Marcel Am 07.01.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:13 Minuten

jpegmini

Ich versuche eigentlich immer, die Bilddateien hier im Blog möglichst klein zu halten – meinen Workflow mit dem Automator von OS X und ImageOptim dazu habe ich an dieser Stelle bereits einmal niedergeschrieben. Wer lediglich ein Tool für OS X oder Windows sucht, der findet ebenfalls etliche Tools vor – das sollte also nicht das Problem sein. Aber bekanntlich geht es immer noch ein wenig kleiner und so bin ich auf eine Anwendung für Mac OS X und Windows namens JPEGmini aufmerksam geworden, welche von sich selbst die Behauptung aufstellt, die größte Kompression ohne Verlust der Bildqualität erreichen zu können. Muss man sich natürlich einmal genauer anschauen.

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Die Oberfläche von JPEGmini kommt recht minimalistisch daher, im Grunde gibt es nach dem Start nicht wirklich viel zu sehen. Oben findet ihr eine kleine Anzeige vor, welche die mit JPEGmini gespaarten Megabyte ausgibt, darunter findet ihr eben eine kleine Anleitung vor. Wollt ihr nun also Bilder komprimieren, so reicht es aus, diese einfach aus dem Finder heraus in das Fenster der App zu ziehen – wahlweise klappt dies auch mit ganzen Ordnern samt Unterordnern. Hierbei sollte man allerdings im Hinterkopf behalten, dass es (wie der Name schon erraten lässt) lediglich mit JPEG-Dateien funktioniert, die immer häufiger anzutreffenden PNG-Dateien lassen sich mit der App nicht verkleinern. Ebenso solltet ihr bedenken, dass JPEGmini in Standardkonfiguration die Originaldateien überschreibt – ihr solltet aber eine entsprechende Meldung erhalten:

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Und dann rattert die App auch schon los, je nach Anzahl und Größe der Bilddateien kann dieser Vorgang natürlich etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber JPEGmini sollte irgendwann einmal fertig werden.

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In diesem Falle konnte ich eben rund 28 Megabyte an Speicherplatz einsparen – eine saubere Leistung, immerhin waren die Bilder vorher bereits mit ImageOptim optimiert. Kleiner Zahlenvergleich: Der Wallpaper-Ordner war ohne kompression rund 82,3 MB groß, mit ImageOptim kam ich auf 80,8 MB, JPEGmini machte darauf 53,8 MB – wie gesagt ohne einen großartigen Verlust der Bildqualität in Kauf zu nehmen. Mehr als saubere Arbeit wie ich finde. Wer noch einen Blick in die Einstellungen der App wirft, der bekommt hier auch noch die Möglichkeit, die Originaldateien unangetastet zu lassen und die komprimierten Bilder in einen Ordner zu exportieren und diese vor der Komprimierung auf eine gewünschte Größe herunter zu skalieren:

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Im Grunde gefällt mir JPEGmini richtig gut, auch wenn es eben zwei kleine Haken gibt: Zum einen komprimiert die App wie gesagt eben lediglich JPEG-Dateien, zum anderen gibt es keine Möglichkeit, diese in meinen Workflow einzubinden – zumindest was den automatischen Weg angeht. Es gibt keine Automator-Aktion, ebenso ist es nicht möglich, Bilder über das „Öffnen mit…“-Menü mittels JPEGmini zu verkleinern – gerade letzteres würde die Sache enorm erleichtern. Wer sich daran nicht stört, sondern Bilder lediglich ohne Kompromisse komprimieren möchte und dabei eben die bestmögliche Bildqualität erhalten möchte, der sollte sich die App einmal anschauen. Die Basisversion ist kostenlos, kann jedoch maximal 20 Bilder am Tag komprimieren – wer mehr möchte, der muss wohl oder übel auf die Vollversion zurückgreifen, welche für knapp 18 Euro im Mac App Store zu haben ist, die entsprechende Windows-Version gibt es unter diesem Link käuflich zu erwerben.

JPEGmini Lite
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