MakeMyBrowser.com: Eigenen Browser auf Chromium-Basis zusammenklicken

Marcel Am 31.10.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:29 Minuten

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Mal wieder ein kleiner Webdienst, der auf den ersten Blick recht unnütz wirkt, auf den zweiten jedoch einige praktische Anwendungsszenarien besitzt: MakeMyBrowser. Die Seite ermöglicht es euch schnell und ohne große Umwege, einen Browser auf Basis von Chromium, also dem Open-Source-Teil des Google Chrome Browsers, zusammen zu klicken. Wofür man es benötigt? Vielleicht, weil man seinen Besuchern und Lesern einen eigenen Browser mit vordefinierten Lesezeichen anbieten möchte, vielleicht aber auch als Zweitbrowser, um zum Beispiel mehrere Gmail- oder Facebook-Accounts ohne ständiges Ein- und Ausloggen nutzen zu können – wie gesagt, die Anwendungsmöglichkeiten sind doch sehr vielfältig.

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Im ersten Schritt müsst ihr einen Namen und ein Icon für euren eigenen Chromium-Browser eingeben, je nachdem, was ihr damit vorhabt, sollte der Name natürlich passend sein. Rein für private Zwecke wäre so sicherlich ein Browser „Privat“ und ein Browser „Geschäftlich“ ebenso möglich – um mal kurz wieder auf die Anwendungsszenarien zurück zu kommen. Danach könnt ihr dann Bookmarks eingeben, welche standardmäßig enthalten sein sollen, ebenso lässt sich die Startseite des Browsers festlegen. Im letzten Schritt habt ihr dann noch die Wahl, ob ihr das Standard-Theme nutzen wollt, oder eines der anderen.

Was vielleicht noch ganz interessant ist: Erstellt ihr einen Benutzeraccount auf der Seite und loggt euch ein, so könnt ihr hier auch noch RSS-Feeds definieren, welche wie auch die Bookmarks standardmäßig eingerichtet werden:

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Habt ihr alles wie gewünscht eingeben, so könnt ihr euren Browser auch schon herunterladen. Hierbei sollte man aber natürlich erwähnen, dass der erstellte Browser lediglich unter Windows lauffähig ist, andere Systeme werden bislang nicht unterstützt. Ansonsten aber funktioniert euer persönlicher Chromium-Browser genauso, wie ihr es von Chrome erwartet, sprich ihr könnt euch in euren Google-Account einloggen und die Daten abgleichen, ihr könnt die üblichen Chrome-Erweiterungen nutzen und so weiter und so fort. Klingt zwar alles etwas komisch, wird aber sicherlich Leute geben, die mal einen Zweitbrowser suchen und nutzen wollen – in dem Falle solltet ihr euch den kostenlosen Dienst einmal genauer anschauen.

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